Islamkritikerin über die AfD

Interview:  Michael Vosatka      /      26. Mai 2016
Ex-Muslimin Mina Ahadi:
„Wenn man den Islam kritisiert, hat man Probleme mit den linken Intellektuellen“

„Das Treffen zwischen der islamophoben Partei „Alternative für Deutschland“ (AfD) und dem Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) in Berlin endete am Montag nach kurzer Zeit in einem programmierten Eklat.

Zentralrats-Chef Aiman Mazyek hatte AfD-Vorsitzende Frauke Petry zum Gespräch geladen, verbunden mit der Frage „Warum hassen Sie uns?“. Der Zentralrat forderte, dass die AfD den Satz, dass der Islam nicht zu Deutschland gehört, aus dem Parteiprogramm streicht. Die AfD wiederum stößt sich an der Gleichsetzung mit der NS-Ideologie durch den Zentralrat und forderte einen Widerruf.

Die AfD hatte zuletzt auch bei Mina Ahadi, der Vorsitzenden des religionsfreien Zentralrats der Ex-Muslime wegen eines Gesprächs angefragt. Ahadi erteilte Petry in einem offenen Brief eine Absage. Im Gespräch mit dem STANDARD erläutert sie ihre Gründe und spricht über Islamkritik und Multikulturalismus.“ (…)

http://derstandard.at/2000037566084/Islamkritikerin-ueber-die-AfD-Die-Luft-ist-schmutzig-geworden