Medienspiegel

Warum Amerika über Merkels Flüchtlingskurs nur staunt

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„Als Flüchtlinge getarnte Attentäter, Hunderttausende Migranten ohne Registrierung – solche Zustände sind in den USA undenkbar. Immerhin will man jetzt die terroristische Bedrohung gemeinsam besser bekämpfen.“

„Der Gastgeber fand aufmunternde Worte für den Gast. Er stelle seit den islamistischen Anschlägen von Paris und Brüssel eine „zunehmende Entschlossenheit“ der Europäer fest, die terroristische Bedrohung zu bekämpfen, beschied US-Heimatschutzminister Jeh Johnson seinem Besucher, dem deutschen Innenminister Thomas de Maizière. Der versicherte, Europa habe „seine Lektion gelernt“ aus den blutigen Ereignissen.

Drei Tage lang ist der CDU-Politiker in Washington, und dem Auftaktbesuch bei Johnson folgt am Mittwoch eine Begegnung mit Justizministerin Loretta Lynch. An der renommierten Georgetown University wird de Maizière über Terrorbekämpfung sprechen und mit Studenten diskutieren.

Wenn der Chef jenes amerikanischen Ministeriums, das als Reaktion auf „9/11“ aufgebaut wurde, Europas gestiegene Abwehrbereitschaft gegen den Terrorismus lobt, dann schwingt da unausgesprochen die Kritik mit, daran habe es zuvor gemangelt. Und wenn der deutsche Verfassungsminister die Lernfähigkeit der Europäer, sicher aber auch des eigenen Landes betont, dann gesteht er bisherige Defizite ein.“ (…)

http://www.welt.de/politik/deutschland/article155440863/Warum-Amerika-ueber-Merkels-Fluechtlingskurs-nur-staunt.html

Kommentar GB:

Die Fehlleistungen der Regierung Merkel rechtfertigen locker fünf Rücktritte oder Abwahlen.

Aber die politischen Verhältnisse, sie sind nicht so.