Medienspiegel

Was ist Antizionismus?

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„Israels Justizministerin Ajelet Schaked ist bekannt dafür, kein Blatt vor den Mund zu nehmen. Die Politikerin der Siedlerpartei kritisiert den fahrlässigen Umgang Deutschlands mit der Vergangenheit.“

„Die Welt: Sie haben soeben auf einer Konferenz der Schoah-Gedenkorganisation „Marsch der Lebenden“ in Krakau gesprochen. Anlass war der 80. Jahrestag der Nürnberger Rassengesetze und der 70. Jahrestag der Nürnberger Prozesse. In Ihrer Rede sagten Sie, dass Sie täglich an Auschwitz denken. Welche persönliche Lehre ziehen Sie aus der Schoah?

Ajelet Schaked: Ich würde von zwei hauptsächlichen Lehren sprechen: Erstens, dass wir uns immer um uns selber kümmern müssen. Die Schoah ereignete sich in Deutschland, dem fortschrittlichsten und modernsten Land seiner Zeit. Wenn es dort geschah, kann es überall geschehen. Die Alliierten schauten dabei tatenlos zu. Warum haben sie 1944 nicht Auschwitz bombardiert? Weder das Lager noch die Gleise, die dorthin führten? Das beweist doch nur, dass wir als jüdischer Staat stets stark genug sein müssen, um uns selber zu verteidigen, weil Israel niemand anders schützen wird.“  (…)

http://www.welt.de/politik/ausland/article155056299/Es-wurden-nur-wenige-Deutsche-zur-Verantwortung-gezogen.html