Medienspiegel

Wenn Muslime den Islam kritisieren oder verlassen

Sabatina James: Todesdrohungen wegen Abkehr vom Islam

„Viele ehemalige Muslime und Islamkritiker sehen sich massiven Bedrohungen ausgesetzt und fürchten um ihr Leben. Ein Beispiel ist die pakistanisch-österreichische Islamkritikerin „Sabatina James“.“

„Wenn Christen ihre Religion kritisieren oder aus der Kirche austreten, bleibt dies in der Regel ohne negative Folgen für die eigene Person. Kritik ist erlaubt. Abkehr auch. Selbst kirchen- und religionskritische Kinofilme wie der Klassiker „Das Leben des Brian“ werden geduldet, sogar von vielen als gelungene Satire gefeiert. Atheisten wie Richard Dawkins können frei in aller Öffentlichkeit die Religion kritisieren. Denn die Religionsfreiheit der westlichen Demokratien beinhaltet auch die Freiheit, Religionen verlassen und kritisieren zu dürfen, ohne gesellschaftliche Sanktionen befürchten zu müssen.

Doch nirgendwo sonst ist Kritik an der Religion so tabu und gefährlich wie im Islam. In mehr als 20 islamischen Ländern gilt die Abkehr vom islamischen Glauben als schweres Verbrechen. In zahlreichen Staaten, in denen die Verfassung nach den Grundlagen der Scharia ausgerichtet wurde, gilt für die Abkehr vom Islam die Todesstrafe. Im Jahr 2013 galt dies unter anderen für Saudi-Arabien, Iran,  Afghanistan, Pakistan, Jemen und die Vereinigten Arabischen Emirate.

In Ägypten, Irak, Syrien und Oman sind andere Strafen vorgesehen. Meist handelt es sich um Gefängnisstrafen, die Ungültigkeitserklärung der Ehe oder den Verlust des Sorgerechtes für die eigenen Kinder. Selbst in moderaten islamischen Ländern wie Malaysia oder Indonesien wird die Abkehr vom Islam hart bestraft. Im südostasiatischen Brunei werden Muslime, die dem Glauben abschwören, mit dem Tode oder mit mindestens 30 Jahren Haft bestraft.“ (…)

http://www.freiewelt.net/reportage/sabatina-james-todesdrohungen-wegen-abkehr-vom-islam-10067124/