Medienspiegel

Wie viele Molenbeeks gibt es in Frankreich?

  • „Wir wissen derzeit von hundert Stadtteilen in Frankreich, die möglicherweise Ähnlichkeiten mit dem aufweisen, was in Molenbeek passiert ist“, sagt Patrick Kanner, Frankreichs Minister für Städtebau.
  • Eigentlich kann man kaum sagen, dass die Salafisten „in diesen Vierteln die Macht ergreifen wollen“ – denn in vielen haben sie das bereits getan.
  • „Je länger ich zwischen den Gebäuden wandelte, desto verblüffter wurde ich. Ein Hof voller islamistischer Wunder, eine salafistische Nische, eine Enklave, die so leben will wie zu Zeiten Mohammeds. … Eine islamische Republik im Miniformat. In den Predigten prangern sie an, kriminalisieren. Eine Frau, die raucht? Eine Verdorbene. Eine Frau, die sich nicht verschleiert? Eine Verführerin. Ein Mann, der nicht halal speist? Hat einen Expressfahrschein zur Hölle.“ – Aus einer Reportage der Zeitschrift Paris Match.
  • Remadna erhielt einen Drohanruf: „Wir wissen, wo deine Kinder zur Schule gehen“, sagte der Anrufer, außerdem: „Deine Tochter ist sehr hübsch.“ Am nächsten Tag erschien bei ihr eine Delegation vollständig verschleierter, salafistischer „wahrhaft muslimischer Mütter“ und sagte ihr: „Wir wollen Moscheen, keine Schulen.“

Zweifellos hatte Patrick Kanner, Frankreichs Minister für Städtebau, am 27. März nicht vor, die Wahrheit zu sagen.

Er war im Studio des Fernsehsenders Europe 1 und wiederholte das Credo der Linken: Islamistischer Terrorismus habe seine Wurzeln in Armut und Arbeitslosigkeit. Doch immer wieder wurde ihm eine Frage gestellt: „Wie viele Molenbeeks gibt es in Frankreich?“ Schließlich sagte er: „Wir wissen derzeit von hundert Stadtteilen in Frankreich, die möglicherweise Ähnlichkeiten mit dem aufweisen, was in Molenbeek passiert ist.“ (…)

„Gilles Kepel, Professor am Pariser Institut für politische Studien und einer der besten Kenner des Islamismus in Frankreich, erklärte Anfang April, dass drei Zutaten nötig seien, um ein Molenbeek zu erschaffen:

„1) Ein starkes organisiertes Verbrechen, das sich um den Handel mit Cannabis gruppiert (das aus dem marokkanischen Rifgebirge kommt). 2) Unterschlüpfe für Terroristen und Plätze, wo sie Waffen lagern können. 3) Kommunalpolitiker, die hinnehmen, dass die Salafisten zahllose unkontrollierbare Moscheen eröffnen.“

Diese drei Zutaten seien nicht durchgängig in allen hundert französischen Molenbeeks vorhanden, gab Kepel zu. Doch das Ziel der Terroristen sei es, Stadtteile zu erobern, um einen „Enklavenkrieg“ führen zu können.

Patrick Kanner, der Minister für Städtebau, bestätigt diese These: „Die Salafisten wollen in diesen Vierteln die Macht ergreifen.“ Ministerpräsident Manuel Valls betonte kürzlich den Ernst der Lage, als er sagte, eine fundamentalistische „Minderheit“ sei drauf und dran, „die ideologische und kulturelle Schlacht“ um den Islam zu gewinnen.

Eigentlich kann man kaum sagen, dass die Salafisten „in diesen Vierteln die Macht ergreifen wollen“ – denn in vielen haben sie das bereits getan.“ (…)

http://de.gatestoneinstitute.org/8028/molenbeek-frankreich

Und als Kontrast hier ein Dhimmi-Interview:

http://www.deutschlandfunk.de/grundsatzprogramm-beschlossen-die-afd-ist-ganz-klar.694.de.html?dram:article_id=352995