Medienspiegel

Wir leben in besonderen Zeiten

von

„Wir sind Zeugen welthistorischer Vorgänge, waren Zeugen des Untergangs des Kommunismus und sind nun Zeugen der Auflösung des deutschen Volkes.“

„Als im Jahr 1989 die Berliner Mauer fiel und der Kommunismus unterging, war den allermeisten Leuten klar, dass es sich um ein außergewöhnliches welthistorisches Ereignis handelte. Meine Eltern, die unter dem kommunistischen Regime gelitten hatten und vor ihm geflohen sind, konnten kaum glauben, was geschah. Auch ich war, wie viele, noch ein Jahr zuvor sicher, dass der Kommunismus das Jahrhundert überleben würde. Aber es hat sich gezeigt, dass wir in besonderen Zeiten leben.

Diese besonderen Zeiten setzen sich fort. Deutschlands politische Klasse hat entschieden, aus ihrem Land einen Vielvölkerstaat zu machen, obwohl es sich offiziell nicht um ein Einwanderungsland handelt. Seit Jahrzehnten strömen Millionen Ausländer ununterbrochen mit den unterschiedlichsten Begründungen in das Land und verlassen es nicht mehr. Das Tempo der Einwanderung hat zuletzt stark zugenommen und hält – trotz gegenteiliger Verlautbarungen – an. Das deutsche Volk, dessen eigene Reproduktion immer mehr abnimmt, hat offensichtlich nichts dagegen und wählt die Parteien wieder in die Regierung, die für diese Entwicklung verantwortlich sind.

Im amerikanischen „New Observer“ („Germany: Nonwhite in One Generation“) und in der österreichischen „Presse“ („Mitteleuropas Islamisierung – nur ein Hirngespinst?“) wurden Berechnungen zur Entwicklung der Bevölkerungsverteilung in Deutschland diskutiert, die ich im Debattenmagazin „The European“ („Wahrheiten zur Flüchtlingskrise“) veröffentlicht habe.

Die teilweise noch spekulativen Berechnungen deuten unter dem Eindruck der aktuellen sog. Flüchtlingskrise darauf hin, dass in etwa 30 Jahren die Deutschen in ihrem Land eine Minderheit bilden werden. Wie beim Fall der Mauer können wir uns das nicht vorstellen, aber alle Parameter sprechen dafür.“ (…)

Hervorhebung: GB)

http://www.freiewelt.net/blog/wir-leben-in-besonderen-zeiten-10066725/

Kommentar GB:

Einwanderung ist vom Standpunkt der Vernunft solange kein Problem, solange sie in einer kontrollierten und gesteuerten Art und Weise abläuft, solange also die Einwanderungsländer festlegen, wer einwandern darf und wie viele Menschen je Periode einwandern dürfen. Aber diese Bedingungen waren und sind nicht erfüllt. Also haben wir es mit einem irrationalen Vorgang zu tun.

Es ist auffällig und bemerkenswert und frag – würdig, dass es offenkundig eine verbreitete und medial stark vertretene  Ideologie gibt, die sich normativ anti-nationalstaatlich äußert, gern mit pauschalem Hinweis auf „die Globalisierung“, ohne die Frage zu stellen, wer denn daran ein Interesse haben könnte, und wer eben nicht. Das ist erklärungsbedürftig! Hierzu:

https://de.wikipedia.org/wiki/Open_Society_Foundations

https://www.opensocietyfoundations.org/people/george-soros

http://www.discoverthenetworks.org/funderprofile.asp?fndid=5181

Fakt ist demgegenüber, dass alle demokratischen Strukturen und Prozesse aus historischen Gründen nationalstaatlichen Charakter tragen. Es ist daher demokratiepolitisch richtiger, an diesen Strukturen festzuhalten als sie – nämlich wofür? – aufzugeben und damit auch noch die verbliebene demokratische Restkontrollle einzubüßen. Keine der supranationalen Administrationsstrukturen hat einen demokratischen Charakter oder ist entsprechend legitmitiert; selbst das EU – Parlament befindet sich in einer parlamentarischen Als-ob-Situation: ein „Parlament“ das (zumindest noch) keines ist.

Die EU muß demokratisiert werden, anders wird es keiner Akzeptanz der Bürger der europäischen Staaten geben.

Die Eliten müssen ihre Anmaßung aufgeben oder dazu veranlaßt werden, dies zu tun.

Ohne dies wird es keine geschichtlich progressive Entwicklung in Europa geben können. Andernfalls wird sich die Regression durchsetzen, die die Gefahr des Überschießens in sich enthält, mit sehr erheblichen Risiken.

Nationalstaatlich beschränkte Politiken könnten kooperative Politiken auch dort verdrängen, wo dies für alle schädlich wäre, und Nationalismen, womöglich solche, die sich ideologisch aufladen, könnten zusätzlich Schaden stiften, indem das mögliche und notwendige Gemeinsame blockiert wird. Die Lehre aus der Geschichte der letzten beiden Jahrhunderte ist daher,  dass trotz der Reformnotwendigkeiten ein Rückfall in die alte Nationalstaaterei vermieden werden muß.

Deshalb sollte zwar eine Reform der EU in Angriff genommen werden, sie ist in der Tat unerläßlich, aber die EU sollte als politischer Kooperationszusammenhang unbedingt erhalten bleiben. Denn:

François Mitterrand:

Le nationalisme, c’est la guerre!