Medienspiegel

»Zentralrat der Muslime muss Grundgesetz akzeptieren«

„Vor dem geplanten Treffen der AfD mit dem Zentralrat der Muslime hat Parteivize Beatrix von Storch ein eindeutiges Bekenntnis des Verbandes zum Grundgesetz gefordert. Insbesondere erwarte sie eine Distanzierung von der »Kairoer Erklärung«.“

http://www.freiewelt.net/nachricht/zentralrat-der-muslime-muss-grundgesetz-akzeptieren-10066921/

Kommentar GB:

Erstens handelt es sich um eine richtige und wichtige, sachlich begründete Forderung.

Zweitens gibt es dennoch Bedenken, und zwar berechtigte, selbst dann, wenn eine solches Bekenntnis schriftlich vorläge; man lese hierzu die Kommentare zum obigen Artikel, in denen einiges dazu ausgeführt wird.

Drittens ist die Hauptfrage die, wie eine (tendenzielle) Assimilation gegen islamische Akkulturation und Abgrenzung unter dem Vorwand der Religionsfreiheit (einer juristisch fragwürdig interpretierten Religionsfreiheit) durchgesetzt werden kann. Leider ist derzeit nicht zu erwarten, dass die EKD das begreifen könnte:

Bischöfin Junkermann für Moschee-Bau in Erfurt

Bündnispartner wäre hier sicherlich eher der Zentralrat der Ex-Muslime – ja, den gibt es wirklich! – und eben nicht jemand wie Herr Mazyek, der verläßlich für Akkulturation und Islamisierung einsteht.

Islamische Akkulturation (islamische Parallelgesellschaften) und Integration widersprechen sich, erstere verhindert letztere.

Wenn die Politik eine Bewegung in Richtung auf Integration will, dann muß sie – in der Tendenz – Assimilation wirksam einfordern und einer Akkulturation (einer islamischen Abgrenzung) entschlossen und nachhaltig entgegenwirken.

Das Recht auf Religionsfreiheit ist entsprechend auszulegen, und es kann oder muß sogar so ausgelegt werden (siehe hierzu: Prof. Schachtschneider).

http://www.kaschachtschneider.de/component/content/article/2-aktuelles/23-verfassungswidrigkeit-islamischer-religionsausuebung-in-deutschland.html

http://www.amazon.de/Grenzen-Religionsfreiheit-am-Beispiel-Islam/dp/3428135059