Medienspiegel

Ablehnung der Deutschen gegen Schwule und Muslime wächst

Einer Studie zufolge nimmt die Feindseligkeit der Bevölkerung gegen bestimmte Gruppen zu. Zwei Fünftel seien für ein generelles Zuwanderungsverbot für Muslime. Doch auch die Erhebung ist umstritten. (…)

http://www.welt.de/politik/deutschland/article156214422/Ablehnung-der-Deutschen-gegen-Schwule-und-Muslime-waechst.html

http://www.rosalux.de/fileadmin/rls_uploads/pdfs/Studien/Mittestudie_Uni_Leipzig_2016.pdf

https://www.boell.de/de/2016/06/15/die-polarisierte-mitte-studie-leipzig-boell

Kommentar GB:

Eine merkwürdige, ideologieverdächtige Fragestellung ist das.

Denn Schwule sind bekanntlich eine ganz andere Gruppe als Muslime, die wiederum von Schwulen eher wenig halten, siehe Orlando, während die westliche Bevölkerung Schwule mehr oder weniger wohlwollend toleriert, was richtig, angemessen und wünschenswert ist, einerlei, ob man Schwule nun individuell „akzeptiert“ oder auch nicht.

Und dass die barmherzigen Aktivitäten des Islamischen Staates hierzulande keine Begeisterung auslösen, sondern angesichts realer physischer Bedrohungen doch eine gewisse Ablehnung auslösen, wer wollte sich darüber wundern? Abgesehen von Leuten natürlich, die dafür bezahlt worden sind.

http://www.fes-gegen-rechtsextremismus.de/inhalte/studien_Gutachten.php

Die Kartellparteien unter dem Feminat sehen ihre politisch-ideologische Deutungshoheit bedroht, und ebenso die gefügige Folgebereitschaft des demos, und von daher erklären sich Blickwinkel, Voreinstellungen, Rahmung, Prämissen, Zielsetzungen, methodische Abgrenzungen, Durchführung und Selbstinterpretation.

Das heißt: Selbsterkenntnis und -kritik werden auf diese Weise konsequent ausgeblendet.