Medienspiegel

AfD diffamiert Kinder in Regenbogenfamilien als „Statussymbol“

„Bei seiner ersten großen Rede im Landtag von Rheinland-Pfalz wetterte AfD-Fraktionschef Uwe Junge gegen ein Adoptionsrecht für homosexuelle Paare und eine „Umerziehung“ an Schulen.“

Von Micha Schulze

(…) „In seiner über 40 Minuten langen Abrechnung mit den politischen Vorhaben der Ampelkoalition sprach der Fraktionschef der rechtspopulistischen AfD, Uwe Junge, Lesben und Schwulen das Recht ab, Kinder zu erziehen.

„Es gibt prinzipiell keinen Rechtsanspruch auf ein Kind, aber Kinder haben das Recht auf Mutter und Vater“, sagte Junge unter großem Beifall seiner Fraktion. Weiter erklärte der 58-jährige Oberstleutnant der Bundeswehr: „Im Blick auf das Kindeswohl und die Tatsache, dass es für jedes zur Adoption stehende Kind viele adoptionsbereite Familien mit Vater, Mutter und Geschwistern gibt, verbietet sich für uns die Adoption in homosexuellen Beziehungen.“

Es gebe „weder eine gesellschaftliche noch eine staatstragende Veranlassung“, Kinder an gleichgeschlechtliche Eltern zu vermitteln, sagte Junge weiter: „Als Statussymbol sind uns unsere Kinder zu schade.“ An die Landesregierung gerichtet, meinte der AfD-Fraktionschef: „Ihre penetrante Betonung auf bunte Vielfalt ist die bewusste Abkehr vom eigenen Volk.“ “ (…)

http://www.queer.de/detail.php?article_id=26267

Kommentar GB:

Es sollte gesehen werden, dass solche Ansprüche auch im Ausland befriedigt werden können.