Medienspiegel

Die Minderheitenpolitik der Grünen und das selektive Vertuschen von Straftaten

Von Bettina Röhl   –    2. Juni 2016

„Wenn Einwanderung das Hauptthema der Gesellschaft ist und es zu diesem Thema unversöhnlich einander gegenüberstehende Meinungen gibt, dann ist eine selektive Datenunterdrückung zum Schutze von Minderheiten, wie sie der Deutsche Presserat fordert, gerade im Bereich der Kriminalität Gift für eine positive gesellschaftliche Entwicklung.“

„Die Partei in Deutschland, die sich nach der Farbe des Chlorophyll benannt hat, hat sich ganz unökologisch mit einer ganz besonders schrille Variante des sogenannten Minderheitenschutzes befasst. In ihrer gut 35-jährigen Geschichte hat sich die grüne Partei mit ihrer Minderheitenpolitik selber in eine sehr komfortable Minderheitenrolle hineinmanövriert.

Die grün-rote Deutungshoheit, ein Synonym für das, was man auch den politisch-korrekten Mainstream nennen kann, lenkt das gesamtgesellschaftliche Geschehen. Der blindwütige Minderheitenfetischismus, mit dem die Grünen, selbstverständlich selektiv und unabhängig von der Realität, ihre Lieblingsminderheiten, die gerade en vogue sind, ausmachen und schützen, haben das öffentliche Bewusstsein manipuliert. Und hier gilt: Wer im öffentlichen Bewusstsein schlank und willig mitschwingt, wird zur Selbstreflexion unfähig. Ihm scheint alles, was die grüne Ideologie gerade diktiert, richtig und alles andere falsch – und wie bei jeder Ideologie ist alles, was als richtig empfunden wird, moralisch geboten und was nicht richtig ist, wird mit missionarischem und gelegentlich religiösem Eifer „vollkommen zu Recht“ bekämpft. Und zwar regelmäßig extrem aggressiv, mit teils übelsten Methoden und mit einer eisigen Kälte gegenüber den gejagten Opfern, wie man die Lieblingsgegner der Grünen wohl nennen muss. In diesem Zusammenhang muss auch an die internen Machtkämpfe und Selbstzerfleischungen erinnert werden, die teils krass und extrem waren und einen Typus Kampfmaschine hervorgebracht haben.

Man denke an die grüne Vorfrau Claudia Roth, die zwischen ihrem Kampf für „Nie wieder Deutschland“ und für die Erdogan-Türkei, die sie mit „Sonne, Mond und Sterne“ gleichsetzt, eisenharte hochideologisierte Machtpolitik betreibt.

Die Vorläufer der Grünen, die Westlinken, starteten in den fünfziger Jahren einmal als besondere Israelfreunde, bis sie 1967 über Nacht die Palästinenser entdeckten, wie es Ignatz Bubis, der damalige Zentralratsvorsitzende der Juden aus eigener Anschauung kurz vor seinem Tod in einem Interview mit der Autorin beschrieb, und die Israelis zu den neuen Nazis erklärten, die ganz im Sinne der 68er-grünen Primitivpsychologie von den Opfern der Nazis selber zu Tätern geworden wären.“ (…)

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