Medienspiegel

Friedenspreisträger Sansal

„Für einen aufgeklärten Islam gibt es keine Grundlage“

Interview mit Boualem Sansal     –   
„Der algerische Schriftsteller Boualem Sansal sagte in Le Monde: „Benennen sie den Feind, benennen Sie das Böse, sprechen Sie laut und deutlich.“ Genau das tut er im Interview. Ein Gespräch über seinen aktuellen Roman „2048“, religiösen Fanatismus und seine Parallelen zum Nationalsozialismus.“

„Boualem Sansal, 66 Jahre alt, wurde in einem algerischen Dorf geboren. Der Ingenieur und promovierte Ökonom arbeitete lange Zeit als hoher Staatsbeamter. Seine Wut über die Zustände in dem autoritären Staat machten aus Sansal im Alter von 48 Jahren einen engagierten Schriftsteller. Weil er über die korrupte Regierung schrieb, hat er seine Anstellung verloren. In Algerien werden seine Bücher zensiert oder verrissen, in Frankreich und Deutschland hingegen begeistert aufgenommen. Für seine öffentlichen Stellungnahmen gegen Islamisten erhält er regelmäßig Morddrohungen. Sansal ist Friedenspreisträger des Deutschen Buchhandels.“

„In Ihrem aktuellen Buch „2084. Das Ende der Welt“ entwerfen sie in einer dystopischen Vision ein Land mit dem Namen Abistan. Wie sieht es dort aus?

Abistan ist das, was aus der Welt werden wird, wenn der Islamismus an die Macht kommt. Dann bilden Fanatismus, Ignoranz und Barbarei die Grundlage einer Gesellschaft. In kürzester Zeit werden Krisen, Krankheiten und Kriege einen Großteil der Bevölkerung ausgeschaltet haben. Das Nichts wird sich festsetzen, die Wüste wird die Oberhand gewinnen, dann gibt es nur noch ein paar wenige übervölkerte Städte. An deren Spitze steht eine Machtelite, die in von der übrigen Welt abgeschnittenen Enklaven leben wird. Das Ende der Welt ist sehr nah.

Glauben Sie, dass ein totalitärer Gottesstaat eines Tages Wirklichkeit werden könnte?

Der Islamismus konnte sich innerhalb von 40 Jahren in nahezu jedem Land ausbreiten, in der arabisch-muslimischen Welt, in Afrika, in Europa, in Amerika und in Asien. Und trotz einer weltweiten Koalition, die sehr schlagkräftig ist, existiert er weiter, schreitet voran, wandelt sich, drängt sich auf und perfektioniert sich. Wir hingegen stehen dem hilflos gegenüber, sind verängstigt, gespalten, machen ein Zugeständnis nach dem anderen. Kurzum: wir sind bereit zu kapitulieren.

In Abistan darf gerade das Wort Islam nicht öffentlich ausgesprochen werden. Warum sind in diesem fiktiven Land Begriffe verboten und gleichzeitig wird eine neue Sprache erfunden?

In einer undemokratischen Welt erhebt sich die Macht und errichtet ihre Herrschaft auf den Ruinen der Vergangenheit. Die alte Welt muss zerschlagen werden, man muss sie auslöschen und vergessen, um SEINE Welt errichten zu können: eine starke, ewige, totalitäre Welt. Damit das gelingt, braucht man eine grausame Macht und ein verängstigtes Volk, das nicht mehr in der Lage ist, zu denken. Das nicht einmal begreift, dass es sich auflehnen kann. Außerdem gelingt es mit einer neuen Sprache, die ausdrucksarm ist, die sich auf das Wesentliche beschränkt, aus der sämtliche Wörter verbannt sind, die die Fantasie anregen könnten wie Freiheit, Liebe und Glauben.

Woher kam die Idee, eine gleichzeitig totalitäre und absurde Welt zu entwerfen?

2084 ist im Wesentlichen beeinflusst von George Orwells 1984 , aber auch von Büchern, die sich mit Diktaturen, mit Machtergreifung, dem Absurden und dem Ende der Welt beschäftigen. Es ist auch von Kafka inspiriert, dem es gelungen ist die albtraumhafte Seite von Diktaturen einzufangen.

In einem früheren Werk „Das Dorf des Deutschen“ ziehen Sie den Vergleich zwischen Islamismus und Nationalsozialismus. Geht das nicht zu weit?

Die Gemeinsamkeiten zwischen Islamismus und Nationalismus sind zahlreich und klar erkennbar: Gewaltherrschaft, Helden- und Führerkult, die Idee eines auserwählten arabischen Volkes, um die Menschheit rein zu halten, der Hass auf die Demokratie und den Juden und die Rekrutierung und Militarisierung der Bevölkerung. Historisch betrachtet, gibt es auch ideologische Gemeinsamkeiten, aus den 30er und 40er Jahren, zwischen Hitler und dem Großmufti von Jerusalem. Diese Gemeinsamkeiten haben tiefe Spuren hinterlassen. Sie erklären die Verehrung, die Islamisten noch heute für den Nationalsozialismus und speziell für Hitler hegen.“ (…)

http://archiv.cicero.de/berliner-republik/fuer-einen-aufgeklaerten-islam-gibt-es-keine-grundlage/61040

Kommentar GB:

Unbedingt weiterlesen! Unbedingt! –

Was ist der Islam?

Er ist eine Variante des Faschismus mit islamisch-klerikalem Überbau. 

Genauer:

Eine Gesellschaftsorganisation/-struktur mit folgenden Eigenheiten: ein mit der Produktivität des Industriezeitalters ausgestatteter Rückgriff auf alte, archaisch-religiöse Gesellschaftsmodelle… (wie z.B. auch beim Islam)…

Wer sich daher proislamisch positioniert, der positioniert sich profaschistisch,

und zwar objektiv, unabhängig von seinem Bewußtsein.

Das sei insbesondere allen gesagt, die etwas von „anti-muslimischem Rassismus“ faseln.

Das sind meist Leute, die sich selbst als Linke mißverstehen. Und dabei halten sie sich selbst noch für fortschrittlich, klug und gut, während sie tatsächlich ebenso blind wie ahnungslos sind. Offen ist die Frage, wie die überhaupt nicht naheliegende Islamophilie eigentlich in die Hirne dieser Leute gelangt ist.

Aber Muslime sind keine Rasse, und der Islam ist eine Ideologie. Religionskritik war mit Grund konstitutiv für die politische Linke. Ideologiekritik hat immer dazu gehört. Außer jetzt beim Islam, oder was? Man faßt sich nur noch an den Kopf bei soviel Verblendung auf einmal. Im übrigen gibt es keine Rassen, es gibt nur eine species, nämlich homo sapiens. Was es gibt, das sind historisch-geographisch  bedingte unterschiedliche Kulturen, die miteinander harmonieren oder auch nicht. Weshalb sollten wir Kulturen wertschätzen, die keinerlei Aufklärung – und damit Selbstkritik – durchlaufen haben? Warum?

Von solchen seltsamen „linken“ Figuren gibt es eine ganze Menge. Sie und andere Dhimmis sind diejenigen, die die Islamisierung und die mit ihr heraufziehende islamfaschistische Gesellschafts-ordnung befördern, oft aus reiner Naivität, die nicht zuletzt in der Politik häufig zu sehen ist. Es fehlt oftmals jedes Problembewußtsein. Aber nicht überall, glücklicherweise…

Bei den Schwulen mag jetzt – nach Orlando – eine Ahnung dessen entstehen, was sich da gegenwärtig entwickelt, was ihnen und was anderen droht, nicht zuletzt „Ungläubigen“ wie mir, während wir zuschauen, ohne zu begreifen, und während von Obama abwärts alle sich in Bagatellisierungen und Ablenkungen überbieten.

Angeblich „kann man doch nicht eine ganze Religion mit mehr als 1 Mrd. Anhängern kritisch in Frage stellen“?

Ach nein? Warum denn nicht? Was ist denn überhaupt gut an Religion?

Was ist gut an anderen irrationalen Ideologien?

Sind sie nicht sämtlich ein schweres Übel?

Was ist denn das Gute am Islam? Was?

Und wenn der Islam nicht gut ist, was sollten wir dann tun? Appeasement – Politik betreiben?

Uns an dem britischen Premierminister Neville Chamberlain orientieren?

An seinem Verhalten beim Münchner Abkommen 1938?

An seiner damaligen Illusion, damit den Frieden gerettet zu haben?:

https://www.dhm.de/lemo/biografie/arthur-chamberlain

Weltweite Homophobie…! …durch den Islam.

Facebook: Islamkritisches Schwulenportal gesperrt

Scharia: Die größte Schwierigkeit der Integration

Die Assassinen sind wieder da

Die Regierung Frankreichs rafft nichts mehr!

Der Islamische Staat und seine „einsamen Wölfe“

Die französische Lust auf Appeasement