Medienspiegel

„Grundgesetzwidrigkeit des Islam ist eine Tatsache“

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Petry: (…) ich sage Ihnen gern zum Zentralrat, dass wir das Gespräch nach fast einer Stunde beendet haben, weil sich der Zentralrat weder von seinen inakzeptablen Äußerungen über die AfD als Nachfolgepartei der NSDAP distanziert hat noch willens oder fähig war, uns auf konkrete Fragen nach der Distanzierung von der Scharia oder zur Kindererziehung in gemischt-religiösen Familien zu antworten. Und dass eine Organisation, die gerade mal 10.000 der hier lebenden vier Millionen Muslime vertritt und einer nicht verfassungskonformen Ideologie anhängt, uns Grundgesetzwidrigkeit vorwirft, war anmaßend.

Welt am Sonntag: Sie brechen also ein Gespräch ab, weil Ihnen der Zentralrat Grundgesetzwidrigkeit vorwirft, werfen aber ihrerseits dem Zentralrat Grundgesetzwidrigkeit vor.

Petry: Weil die Grundgesetzwidrigkeit des Islam eine Tatsache ist und sich ganz einfach nachweisen lässt.

Welt am Sonntag: Das sehen wir anders. (Hervorhebung GB)

Petry: Man hat uns, wie gesagt, nicht bloß Grundgesetzwidrigkeit vorgeworfen, sondern dass wir quasi die Erben Hitlers sind, das ist ein anderes Kaliber. Die Wurzeln des radikalen Islam, der unsere Verfassungsordnung bedroht, liegen auch nach Meinung zahlreicher Islamwissenschaftler eindeutig im Koran und seinen Interpretationen. Weil sich alle Muslime auf den Koran beziehen, ist es nicht einfach, zwischen frommen Muslimen, Radikalen und Islamisten zu unterscheiden. Hören Sie sich doch an, was in vielen deutschen Moscheen gepredigt wird. Das ist eine politische Ideologie, die sich auf den Koran beruft. Solange das so ist, wie sie ist, solange ist das Problem der Radikalisierung des Islam untrennbar mit dem Koran und der Scharia verbunden.

Welt am Sonntag: Was hätten gläubige Muslime zu erwarten, wenn die AfD in Deutschland regieren würde?

Petry: Die Forderung, das Grundgesetz einzuhalten. Dazu sind derzeit laut diversen Studien viele Muslime nicht bereit, sondern sie meinen, dass die Regeln der Scharia wichtiger seien als das Grundgesetz. Die AfD ist die Partei, die in allen gesellschaftlichen Bereichen will, dass Gesetze wieder eingehalten werden. Darauf werden wir gegenüber den Muslimen beharren. Wir würden gleichzeitig verhindern, dass muslimische Organisationen mit den christlichen Kirchen gleichgestellt werden. Außerdem fordern wir das Verbot der Vollverschleierung, von Minaretten und Muezzinrufen, weil das Symbole eines islamischen Herrschaftsanspruchs sind. Das hat ja unter anderem Herr Erdogan gesagt: Die Moscheen seien die Kasernen, die Minarette die Bajonette des Islam.“ (…)

http://www.welt.de/politik/deutschland/article155959965/Grundgesetzwidrigkeit-des-Islam-ist-eine-Tatsache.html

Kommentar GB:

„Petry: Weil die Grundgesetzwidrigkeit des Islam eine Tatsache ist und sich ganz einfach nachweisen lässt.

Welt am Sonntag: Das sehen wir anders.“

Den beiden Autoren der WELT sei gesagt, dass es auf auf ihre subjektive Meinung hier nicht im geringsten ankommt.

Sie kennen offensichtlich nicht den wissenschaftlichen Stand der Erkenntnis zu diesem Thema:

http://www.hintergrund-verlag.de/buecher-der-islam-als-grund-und-menschenrechtswidrige-weltanschauung.html

Übrigens ist den Angehörigen der deutschen Sicherheitsbehörden der hier ausgesprochene Sachverhalt m. W. völlig klar, und sie handeln danach. Das immerhin ist ein Lichtblick.