Medienspiegel

„Im Vergleich zur korrupten Hillary ein ehrlicher Geschäftsmann“

Markus Kompa 27.06.2016

Ex-Spion Rainer Rupp hält Donald Trump sicherheitspolitisch für die bessere Wahl

„Während deutsche Medien nahezu einhellig Hillary Clintons „Mission“ propagieren, die Welt vor einem Präsident Trump zu bewahren, sieht der ehemalige NATO-Insider Rainer Rupp den bizarr frisierten Kandidaten als Bewahrer vor den Neocons.“ (…)

(…) „Im Unterschied zu Trump steckt Hillary voll und ganz in den Taschen der Banken und Rüstungskonzerne, von denen Hillary bereits Hunderte von Millionen Wahlkampfspenden bekommen hat, während Trump aus keiner dieser Branchen auch nur eine Spende bekam. Bei Hillary müssen zudem die etwa 30 Millionen Dollar hinzugerechnet werden, die sie gemeinsam mit ihrem Ehemann Bill allein in den letzten 5 Jahren an Honoraren für Reden (bis zu 400.000 pro Rede) von den global operierenden US-Großkonzernen privat eingenommen hat.

Hinzu kommen die Zig-Millionen Dollar Spenden für die Clinton-Stiftung. Sie kommen vornehmlich aus Saudi Arabien und benachbarten Scheichtümern und anderen Diktaturen. Aktuelle Untersuchungen machen zunehmend deutlich, dass Sinn und Zweck der Clinton-Stiftung einzig und allein darin zu bestehen scheint, den Wohlstand von Hillary und Bill zu mehren.

Im Vergleich zu dieser scheußlichen, kaum verdeckten Korruption bzw. Prostitution der um die Gunst des Großkapitals buhlenden Kandidatin Hillary erscheint Trump nicht nur für seine Parteigänger als einfacher und ehrlicher Geschäftsmann. Er ist bereits Milliardär, allein letztes Jahr ist er um fast 600 Millionen Dollar reicher geworden.

Die Wahrscheinlichkeit, dass er in der Politik käuflich wird, ist daher gering. Das halten viele US-Bürger, welche die korrupte Kaste der Berufspolitiker in Washington am liebsten mit Knüppeln davonjagen würden, Trump besonders zugute. Von seinem öfters exzentrischen oder „karikaturhaften“ Auftreten lassen sie sich nicht beeinflussen. Wenn er kein kühl rechnender Kopf wäre, wäre sein Immobilienimperium längst zusammengebrochen, ist ein oft gehörtes Argument.

Drittens: Wenn es nach dem Einknicken von Sanders nur noch um die außenpolitischen Intentionen der verbliebenen zwei Präsidentschaftskandidaten geht, dann fühle ich mich bei Trump um ein Vielfaches besser aufgehoben, als bei der Lieblingskandidatin der global agierenden US-Konzerne und der republikanischen und demokratischen Kriegstreiber, weshalb ihre Kritiker sie nicht zu Unrecht inzwischen Killery nennen.

Bei Trump dagegen haben die Neocons keine Chance, weshalb letztere nicht müde werden, sich neue Intrigen auszudenken, um ihn doch noch zu Fall zu bringen. Zugleich hat sich Trump bezüglich der Verbrechen der Neocons und ihrer Unterstützung und Zusammenarbeit mit Terroristen aller Art (ob islamische Fundamentalisten oder ukrainische Nazis) auf Kosten der US-Sicherheit und Bürger wiederholt als äußerst gut informiert gezeigt. Das sind gute Voraussetzungen zur sicherheitspolitischen Verständigung mit Russland und China, die man weder bei Sanders erkennen konnte und erst Recht nicht bei der käuflichen „crooked“ Hillary.“ (…)  (Hervorhebung GB)

http://www.heise.de/tp/artikel/48/48653/1.html

Kommentar GB: ein m. E. sehr lesenswerter Interview – und ergänzend ein Video über die engen Beziehungen der US-Elite zu Saudi-Arabien. Der Islam ist das Problem.

Dieses Video gibt u. a. eine Antwort auf die Frage, woher die offensichtlich kontrafaktische Islamophilie  kommt. –

Vergleichen Sie hiermit außerdem die islamophile Diskussion in der EKD:

EKD bezeichnet Luthers »solo Christus« als »polemisch, einseitig, schemenhaft«