Islamisierung. Michel Houellebecq ist heute!

Von Gudrun Eussner   –  14. Februar 2015

„Nun bekommt unsere Gesellschaft die Quittung für die von Politikern, Kirchen, Institutionen und Medien verbreitete Mär von den „drei monotheistischen Religionen“. Die Union des démocrates musulmans de France (UDMF) bezieht sich zum Beweis ihrer Legitimität auf den Parti chrétien-démocrate (PCD) der Christine Boutin und auf die deutsche Christlich-demokratische Union der Angela Merkel. Da wäre der Bezug auf das Christentum nie ein Problem gewesen.

Dank sei den toleranten Funktionären, besonderer Dank denjenigen, die sich durch Studium und Erfahrung mit dem seit 1 400 Jahren gegenüber Judentum und Christentum auftretenden Islam auskennen, die klare Vorstellungen von ihrem jüdischen oder christlichen Gott haben sollten, besonders den Kirchen und dem Zentralrat der Juden in Deutschland und anderen jüdischen Vereinigungen, die nicht der Islamisierung, sondern denjenigen den Kampf ansagen, die dagegen schreiben, arbeiten und demonstrieren.“ (…)

(…) „Was bereits seit Jahren über das Wirken der Muslime in Frankreich und die Rolle von Politik, Kirchen und Medien bei deren Unterstützung bekannt ist, was in Sachen Islampartei  in Straßburg und Bandenkrieg unter Muslimen in Marseille läuft, kann man seit einem Dutzend Jahren in Artikeln auf meiner alten Website lesen, unter anderem im Artikel Streifzug durch Politik und Medien der Provinz Frankreich des Staates Eurabia; er ist vom 9. April 2006.

Der Anreißer des Figaro leitet weiter zum Artikel La création du parti musulman agite la classe politique. Die Gründung der Muslimpartei erregt die politische Klasse, und das bereits nach zwei Jahren. Parteigründer, im November 2012, ist der marokkanisch-stämmige Nagib Azergui, ihr Präsident Émir Megharbi, ebenfalls marrokanisch-stämmig. Die Erziehungsministerin Najat Vallaud-Belkacem sollte sich bereit halten für höhere Aufgaben.

Eine Umfrage im online-Figaro ergibt, daß 95% beunruhigt sind durch die Gründung der Muslimpartei. Die neueste Aktualität ist derweil eine Ballerei in Kopenhagen, une fusillade, vor einem Gebäude, in dem in Anwesenheit auch des Botschafters Frankreichs François Zimeray eine Debatte über „Islamismus und freie Meinungsäußerung“ stattfindet. Er twittert: Still alive in the room.

Wer französisch liest, möge sich die Programmpunkte der UDMF ansehen:

  • Islamisches Finanzwesen [UMP, UDI, PS]
  • Förderung des Halal-Geschäfts [UMP, UDI, Linke aller Schattierungen]
  • Arabisch in öffentlichen Schulen und Gymnasien [UMP, UDI, Linke aller Schattierungen]
  • Kommunalwahlrecht aller Ausländer [Linke aller Schattierungen]
  • Aufhebung des Kopftuchverbots in Schulen [Linke aller Schattierungen]
  • Beitritt der Türkei zur EU [UMP, UDI, PS]
  • Ende der Blockade von Gaza [Linke aller Schattierungen]
  • Anerkennung von Palästina [Linke aller Schattierungen]

Es ist sicher, daß die Union des démocrates musulmans de France mit diesem Programm Stimmen bei den Ungläubigen der UMP, der Parteien der Mitte, des PS und der Linken gewinnen wird. Taqiyya hat sie schon eingebaut. Eine jede dieser Formationen erkennt sich in Forderungen wieder, ohne daß die Forderungen, in denen sie sich jeweils nicht wiedererkennt, ausreichen würden, von der Wahl der Partei abzusehen. Die Präfenrenzen setze ich hinter die acht Punkte.

Und so wird von einigen schon jetzt für 2017 in Angriff genommen, was Michel Houellebecq erst für den Wahlkampf 2022 vorhersagt: Die Parteien von ganz links bis zur UMP werden sich mit einer als moderat deklarierten Muslimpartei verbünden, um dem Durchbruch des Front National zur nächsten Präsidentschaft Einhalt zu gebieten. Zwar hat Émir Megharbi als Staatspräsident 2017 noch keine Chance, wie Michel Houellebecq richtig schreibt, da werden nur seine Wähler für den zweiten Durchgang und den erneuten Sieg des François Hollande benötigt. 2022 aber wird es gewiß gelingen, jedenfalls, wenn es so weitergeht in Frankreich.“

http://eussner.blogspot.de/2015/02/islamisierung-michel-houellebecq-ist.html