Medienspiegel

Österreich: Reaktionen auf neue Frauenministerin

„Frauenministerin Oberhauser

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will Einkommensgerechtigkeit forcieren – Grüne halten eigenes Ministerium mit eigenständigem Budget für nötig Wien – Sabine Oberhauser ist neue Frauenministerin. Der Nationalrat hat dies am Donnerstag mit einer Novelle des Bundesministeriengesetzes, der FPÖ und Grüne nicht zustimmten, entsprechend entschieden. Bisher lagen die Agenden im Bildungsressort.“ (…)

„Oberhauser freute sich auf die Übernahme ihres neuen zusätzlichen Aufgabengebiets. In ihrer Antrittsrede beschäftigte sie sich prioritär mit der Einkommensgerechtigkeit, die es zu forcieren gelte. Es werde eine ihrer Aufgaben sein, die Einkommensberichte weiter zu entwickeln und zu einem effektiven Gleichstellungsinstrument zu machen.“ (…)

„Weniger gegen die neue Frauenministerin an sich als gegen die Einbettung der Agenden in ein anderes Ressort haben die Grünen. Frauensprecherin Berivan Aslan hält ein eigenes Ministerium mit eigenständigem Budget für nötig. Zu tun wäre genug, wenn man sich etwa die Frauen-Armut oder den Gender-Pay-Gap anschaue. Nicht unbedingt ein eigenes Ministerium braucht es aus Sicht von NEOS-Frauensprecherin Claudia Gamon. Alle Ressorts müssten sich anstrengen, Änderungen durchzubringen. Das gehe vom Arbeitsmarkt über die Pensionen bis hin zu überkommenen Rollenzuschreibungen. Weniger Ideologie von der neuen Frauenministerin wünscht sich die freiheitliche Abgeordnete Carmen Schimanek. Ihr Kollege Günther Kumpitsch forderte eine Reduktion der Anzahl der Regierungsmitglieder. Team Stronach-Klubobmann Robert Lugar hält generell nichts von einem Frauenministerium. Denn dieses an sich sei schon eine Diskriminierung.“ –

http://derstandard.at/2000039075380/Reaktionen-auf-neue-Frauenministerin

https://de.wikipedia.org/wiki/Ayg%C3%BCl_Ber%C3%AEvan_Aslan