Medienspiegel

Von der Frauenemanzipation zur Frauenprivilegierung

oder: Warum die Gleichstellungspolitik keine Linke,

sondern eine rechte Politik ist.

Von Günter Buchholz

(…)

Fazit

Linke Politik ist aber eine Politik der Beseitigung von Diskriminierung und gerade nicht eine Politik der Privilegierung, die außerdem und zugleich eine Politik der Diskriminierung ist. Daher handelt sich bei der Gleichstellungspolitik, die unter der Überschrift „Gender Mainstreaming“ seit Mitte der 90er Jahre „top down“ und immer intensiver umgesetzt wird, um eine rechte Politik. Nicht zufällig wird sie von Frauen des rechten politischen Spektrums besonders forciert.

Eine rechte Politik wird nicht dadurch zu einer linken Politik, dass sie von Mitte-Links Parteien betrieben wird. Es sollte der Irrtum erkannt werden, der darin besteht, diese Politik für eine linke, emanzipatorische und unterstützenswerte Politik zu halten.

Die Politik der Mitte-Links-Parteien sollte sich zukünftig besser ernsthaft mit den oben benannten Problemen der Lohnabhängigen befassen. Deren Probleme sind hauptsächlich ökonomisch, sozial, ethnisch und kulturell bedingt, und diesen Aspekten sollte sich die politische Linke endlich wieder zuwenden.

http://nicht-feminist.de/2016/06/guenter-buchholz-von-der-frauenemanzipation-zur-frauenprivilegierung/

Anmerkung:

Erstpublikation am 07.09.2011 im Blog des „Freitag“

https://www.freitag.de/autoren/guenterbuchholz/von-der-frauenemanzipation-zur-frauenprivilegierung

Zweitpublikationen unter:

http://cuncti.net/geschlechterdebatte/309-von-der-frauenemanzipation-zur-frauenprivilegierung

https://le-bohemien.net/2013/02/01/contra-frauenquote/

http://serwiss.bib.hs-hannover.de/frontdoor/index/index/docId/304