Medienspiegel

Brexit: Die Rückkehr der Nation

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  • „In Frankreich hatte das Wochenblatt JDD noch vor der britischen Abstimmung eine Internetumfrage zu der Frage durchgeführt: Sollte Frankreich aus der EU austreten? 88 Prozent antworteten mit „JA!“
  • In keinem der Länder, in denen eine Umfrage durchgeführt wurde, fand sich große Unterstützung dafür, weitere Macht nach Brüssel zu übertragen.
  • Um einen möglichen Aufruhr von Millionen von Armen und Arbeitslosen zu vermeiden, haben Länder wie Frankreich ein hohes Maß an Sozialausgaben beibehalten, indem sie das Geld auf den internationalen Kapitalmärkten borgen, um damit Arbeitslosengeld und Renten auszuzahlen. Heute beläuft sich Frankreichs Schuldenstand auf 96,1 Prozent des Bruttoinlandsprodukts. 2008 waren es 68 Prozent.
  • In den letzten Jahren haben diese Armen und Alten in ihrer Umgebung eine drastische Veränderung erlebt: Der Metzger ist jetzt halal, im Café wird kein Alkohol mehr ausgeschenkt, der berühmte französische Schinkensandwich ist verschwunden, und auf der Straße sind die meisten Frauen verschleiert. Sogar McDonald’s ist in Frankreich inzwischen halal.
  • Was Mut macht, ist, dass die Leute, die für den Austritt waren, abgewartet haben, bis sie die legale Möglichkeit bekamen, ihren Protest zu artikulieren. Sie haben nicht Gewehre oder Messer genommen, um Juden oder Muslime zu töten: Sie haben abgestimmt. Sie haben auf die Gelegenheit gewartet, ihre Gefühle auszudrücken.

„Wie schnell das Undenkbare zum Unumkehrbaren geworden ist“, schreibt der Economist. Die Rede ist natürlich vom Brexit.

Die Frage, die sich heute stellt, lautet: Wer hätte ahnen können, dass das britische Volk es so überdrüssig ist, Mitglied in dem Club zu sein? Die Frage von morgen ist: Welches Land wird das nächste sein?“ (…)

http://de.gatestoneinstitute.org/8399/brexit-frexit-rueckkehr