Medienspiegel

Die Scharia ist das Problem

Interview mit Beatrix von Storch:

»Wie der politische Islam unsere Freiheit bedroht«

„In einem Interview mit unserer Zeitung hat sich Beatrix von Storch, Co-Vorsitzende des AfD-Landesverbandes Berlin, zu der Gefährung des Rechtsstaates und seines Bestandes seitens der Rechtsgrundlage des politischen Islams, der Scharia, geäußert.“

„FW: Frau von Storch, Sie haben die Islamverbände im Vorfeld eines Treffens mit der AfD-Spitze aufgefordert, sich von der Scharia zu distanzieren und das zur Bedingung ihrer Teilnahme gemacht. Warum konzentrieren Sie sich in Ihrer Kritik an den Islamverbänden auf die Scharia?

Die Scharia ist der Dreh und Angelpunkt des Problems. Wer wirklich etwas verändern will, der muss hier den Hebel ansetzen. In Europa hat sich eine Trennung zwischen Religion und Recht durchgesetzt. Es gibt den individuellen, persönlichen Glauben, der auf einer religiösen Tradition beruht und es gibt getrennt davon die Verfassung und den Rechtsstaat. Kein gläubiger Christ käme in Deutschland heute noch auf die Idee das Bürgerliche Gesetzbuch durch das Alte Testament zu ersetzen. In den islamischen Ländern ist das anders. In 29 der 56 islamischen Staaten ist die Scharia – das islamische Recht –  einzige Quelle oder Hauptquelle des Rechts. In weiteren 26 Staaten ist sie Teil des Zivilrechts. Die Islamischen Staaten lehnen außerdem die Menschenrechte ab. In ihrer Kairoer Erklärung haben sie einen Gegenentwurf vorgelegt, der ausdrücklich auf die Scharia Bezug nimmt. Das zeigt, dass der Islam eigentlich überall ein politischer Islam ist, der nicht zwischen Religion, Recht und Politik unterscheidet.

FW: In wieweit betrifft uns das in Europa?

Durch die Migration von Millionen von Muslimen nach Europa hat auch der politische Islam in Europa weiter Einzug erhalten. Es gibt den berühmten Satz über die Gastarbeiter, dass wir Arbeitskräfte riefen, aber Menschen kamen. Menschen bringen ihre kulturellen und religiösen Traditionen mit. Auch ihr traditionelles Rechtssystem; ihre Vorstellung, dass jede Frau, die heiraten will, einen Vormund braucht. Dass Ehe keine Entscheidung zwischen freien Menschen ist, sondern ein Vertrag zwischen Familien. Dass Kritik an der eigenen Religion eine Todsünde ist, dass die „Ehre“ einer Familie im Zweifelsfall auch durch Gewalt wiederhergestellt werden muss; dass „Ungläubige“ Menschen zweiter Klasse sind, mit denen man sich nur solange gut stellen muss, solange sich Muslime in der Minderheit befinden. Dass „Ungläubige“ auch mit Gewalt bekämpft werden dürfen, wenn es im Interesse der Ausbreitung der eigenen Religion ist. Das ist alles Teil der Scharia.

FW: Welche Rolle spielt die Scharia heute in Deutschland?

Die Scharia hat schon heute in Deutschland einen viel stärkeren Einfluss, als wir gemeinhin annehmen. Es gibt Scharia-Richter und Scharia-Gerichte und mit den Millionen Muslimen, die nach Europa einwandern werden es mehr. Hinter verschlossenen Türen wird Scharia-Recht gesprochen. In immer mehr Vierteln zwischen Paris, Brüssel und Berlin gelten inzwischen andere Regeln, als die unseres Rechtsstaates. Wir bekommen oft nur die extremsten Auswirkungen mit, wenn Ehrenmorde, Zwangsverheiratung und Terrorismus es wieder einmal auf die Titelseiten schaffen. Aber das Problem liegt tiefer. Die Scharia ist heute eines der großen Integrationshindernisse. Sie fördert ethnisch-religiöse Parallelgesellschaften, in denen die Gleichberechtigung der Frau ebenso wenig gilt wie unser Rechtsstaat und in denen Nicht-Muslime nur mit Verachtung gesehen werden. Das Verbot der Anwendung der Scharia und die konsequente Distanzierung der Muslime von ihr wäre die Grundvoraussetzung dafür, dass wir die Muslime in Deutschland integrieren können.

FW: Was genau sind ihre politischen Forderungen?“ (…)

http://www.freiewelt.net/nachricht/die-scharia-ist-das-problem-der-rechtsstaat-darf-nicht-kapitulieren-10067755/

Ein Leserkommentar hierzu:

14.07.2016 – 15:05

Ein Moslem ist ein Mensch, der den Koran und die Hadithen (die das Leben Mohammeds als die einzige autorisierte Auslegung der Korans verstehen) als unabdingbare und unverhandelbare Grundlagen seines Lebens sieht. Ein Moslem, der sich von der Scharia distanziert, ist keiner mehr, denn die Scharia ist nichts anderes als die Kodifikation von Koran und Hadithen.

Deshalb gibt es auch keinen unpolitischen Islam ohne Scharia, denn Forderungen wie „Tötet die Ungläubigen, wo immer ihr sie findet, greift sie, belagert sie und lauert ihnen auf jedem Weg auf“ (Sure 9:5) oder „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und den jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und sein Gesandter verboten haben, und nicht der wahren Religion angehören … bis sie kleinlaut Tribut entrichten“ (Sure 9:29) kann man nicht im stillen Kämmerlein erfüllen, ebenso wenig wie die vielen anderen Anweisungen, durch die der Islam nicht nur das private, sondern auch das gesellschaftlich-politische Leben en détail regelt.

Frau von Storch spiegelt hier das Dilemma der westlichen Welt mit dieser Ideologie wider, die es von Anfang an verstand, politische und persönliche Interessen durch Religion zu verbrämen, ähnlich wie es heute auch Scientology versucht. Man kann die Anwendung der Scharia nicht unter Strafe stellen ohne das auch mit dem Islam zu tun. Je eher man das versteht und auch eingesteht, um so eher kann man sich von dieser mittelalterlichen Gewaltideologie befreien.

„In keiner anderen Kultur, geschweige denn Religion findet sich die Kodifizierung von Mord, Raub, Versklavung und Tributabpressung als religiöse Pflicht. In keiner anderen Religion findet sich die geheiligte Legitimation von Gewalt als Wille Gottes gegenüber Andersgläubigen, wie sie der Islam als integralen Bestandteil seiner Ideologie im Koran kodifiziert und in der historischen Praxis bestätigt hat. Nicht zuletzt findet sich kein Religionsstifter, dessen Vorbildwirkung sich wie bei Muhammad nicht nur auf die Kriegsführung, sondern auch auf die Liquidierung von Gegnern durch Auftragsmord erstreckte.“ – Hans Peter Raddatz: Von Allah zum Terror?, Herbig, München, 2002, Seite 71″

Kommentar GB:

Ich verweise auf Literatur:

http://www.hintergrund-verlag.de/buecher.html

https://www.google.de/?gws_rd=ssl#q=Hans+Peter+Raddatz+B%C3%BCcher+