Medienspiegel

Großbritannien: Die Labour Party befindet sich selbst für unschuldig

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  • „Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind nun veröffentlicht worden und erstaunlicherweise hat die Labour Party festgestellt, dass sie schuldlos ist. Doch selbst das lief nicht ohne Zwischenfälle ab.
  • In linker britischer Politik kann man sich nicht einmal von Vorwürfen des Antisemitismus entlasten, ohne einen Ausbruch davon genau dort und zu diesem Zeitpunkt zu haben.

Leser, die den jüngsten Mühen der Labour Party des Vereinten Königreichs gefolgt sind, werden überrascht sein die Ergebnisse der letzten Untersuchung der Partei zu ihrem eigenen Verhalten zu hören. Nach einer Menge antisemitischer Kommentare durch einigen Parlamentsabgeordnete, eine Reihe von Stadtratsmitgliedern und einem Mitglied des Parteivorstands ordnete Parteichef Jeremy Corbyn schließlich eine Untersuchung zum Antisemitismus in der Partei an. Die Ergebnisse dieser Untersuchung sind nun veröffentlicht worden und erstaunlicherweise hat die Labour Party festgestellt, dass sie schuldlos ist. Doch selbst das lief nicht ohne Zwischenfälle ab.

Zu Beginn dieses Jahres begann das Antisemitismusproblem der Labour Party entlarvt zu werden, als von routinemäßigem Antisemitismus berichtet wurde, der aus einem Junior-Flügel der Partei kam – besonders dem Oxford University Labour Club. Dieser Skandal beinhaltete eine Reihe Rücktritte und Enthüllungen von antisemitischem Sprachgebrauch, der bei Labour-Studenten an Britanniens prestigeträchtigster Universität Routine und alltäglich ist. Eine Ermittlung dieser Vorfälle, angeordnet von Labours Baroness Royall, stellte prompt „keine Beweise“ für „institutionellen Antisemitismus“ fest.

Dann kam der Skandal um Naz Shah (MP), die von der Partei suspendiert wurde, solange die Ermittlungen zu Aussagen in den sozialen Medien liefen, sowie die Suspendierung einer Reihe von Labour-Stadtverordneten, weil sie auf Facebook und anderen Seiten antisemitische Inhalte gepostet hatten.“ (…)

http://de.gatestoneinstitute.org/8452/labour-untersuchung-antisemitismus