Medienspiegel

Künast und ihr Hasskommentar

„Die grüne Renate Künast trat heute mit ihrem Twitta-Posting offiziell dem Club der dummen Hühner bei. Nach der Attacke eines 17-jährigen Afghanen auf eine chinesische Familie in einem fränkischen Regionalzug zwitscherte sie aufgeregt (?????) in die Runde, ob die Polizei den offensichtlich durchgeknallten und selbsterklärten Gottesverkünder nicht besser nur kampfunfähig hätte machen können, statt ihn gleich zu erschießen. Aber nicht mal ihre grünen Gesinnungsfreunde honorierten ihre Vorstellung von Polizeiarbeit, wie der nölige Spiegel am Nachmittag vermeldete.

Über die Gesinnung der Grünen und ähnlicher »Klugscheißer« (O-Ton des Vorsitzenden der Polizeigewerkschaft Rainer Wendt) muss man im Grunde nicht viele Worte verlieren. Zumindest, was deren Weltbild betrifft, denn das ist ausgesprochen schlicht, naiv und langfristig auch selbstschädigend. Was Künasts Frage nach der Verhältnismäßigkeit der Polizeiarbeit antreibt, war nämlich auch das Thema bei vielen anderen Ereignissen, wie u.a. die Kölner Silvesternacht: Der Eindruck, die Behörden oder die Bevölkerung könnten etwas gegen Ausländer haben, überlagert jede Faktenanalyse, jede polizeiliche Aufarbeitung und lenkt von grundsätzlichen Problemen mit der Flüchtlingskrise ab bzw. spielt anderen demagogisch agierenden Gruppierungen sofort in die Hände.

War schon die Integrationspolitik vor der Massenzuwanderung weit entfernt davon, praktikabel oder gar respektabel genannt zu werden, so hat sich nach Öffnung der Grenzen durch Merkel im Herbst vergangenen Jahres innerpolitisch im Grunde nichts getan. Nicht einmal die zunächst euphorisierten Wirtschaftsmagnaten (Hey, billige Arbeitskräfte, juhuu!!!) mögen nach sovielen Monaten der Flüchtlingszelte und der Elendsverwaltung noch das Hohelied von Multikulti mitträllern. Geradezu grotesk ist, dass die Auseinandersetzung über die Auswirkungen der Masseneinwanderung, so schmerzlich sie auch sein mag, eben genau dadurch Ausländerfeindlichkeit aufbaut, indem sie mit einer verniedlichenden Attitüde vermieden wird. »Die armen Flüchtlinge sind aber ganz arm dran« oder »Wir schaffen das« als universale Diskussionskiller sind keine Argumente, mit denen man Probleme löst, sondern erst welche schafft – und zwar gewaltige.“ (…)

http://www.stadtmensch-chronicles.de/detailansicht/datum////kuenast-und-ihr-hasskommentar/

anläßlich:

Attacke mit einer Axt: Mann greift Passagiere in Zug bei Würzburg an