Medienspiegel

Lieber schweigen als Migranten in Verruf bringen?

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Eine Nachwuchspolitikerin, die eine Vergewaltigung durch Männer vermutlich arabischer Herkunft erst verschwiegen hatte, spricht nun darüber. Der Fall befeuert die Debatte über Political Correctness.

(…) „Die Kasseler Arbeitsgemeinschaft Gesa („Gemeinsam gegen sexuelle Gewalt aktiv“) plädierte nach den Berichten der Kasseler Schülerinnen, die permanent belästigt wurden, ebenfalls für den Mut zur Wahrheit. Außerdem bestätigte die Organisation, dass die sexuellen Übergriffe durch die zahlreichen männlichen Migranten zugenommen haben.

„Die Täter kommen häufig aus Kulturkreisen mit einem anderen Frauenbild“, sagte Steffi Burmester von Gesa gegenüber der „HNA“, „sie sind allein und suchen nach einer Zeit der Flucht, der Angst und Erniedrigung unter Umständen so männliche Bestätigung. Das ist aber weder zu entschuldigen noch zu akzeptieren.“

Dass die Respektlosigkeit gegenüber Frauen und die Bereitschaft, sie zu sexuellen Handlungen zu zwingen, ein in islamischen Kulturen verankertes strukturelles Problem ist, wird auch von muslimischen Intellektuellen wie der bosnischen Schriftstellerin Safeta Obhadjas bestätigt. Sie sagte erst kürzlich in einem Interview mit dem Deutschlandfunk, dass es die Mütter und Großmütter seien, die ihren Söhnen beibrächten, dass westliche Frauen, „die sich nicht anständig anziehen, … Freiwild sind“. Kulturellen Unterschieden wie diesen nicht ins Auge zu sehen sei ignorant.

Tatsächlich nützen politisch korrekte Halbwahrheiten den Flüchtlingen am wenigsten. „Es sind gerade diese Ausflüchte, die den Volkszorn erregen“, hatte der ehemalige Leiter des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen in Hannover (KFN), Christian Pfeiffer, der „Welt“ nach den Übergriffen in der Silvesternacht in Köln gesagt. Es war seine Antwort auf die ersten politischen Statements, in denen versucht wurde, ein strukturelles Problem als kleinkriminelle Erscheinung runterzureden.

Pfeiffer sah die Übergriffe auch als mögliches Phänomen einer Flüchtlingspolitik, die sich nicht ausreichend auf den Strom junger allein stehender Männer einstellt, die nicht wissen, was sie mit sich anfangen sollen und deren Status viel zu lange ungeklärt bleibt. Er forderte verstärkte Anstrengungen bei der Entwicklung von Integrationskonzepten und „Konzepte, die helfen, den Tatendrang jungen Männer in konstruktive Bahnen zu lenken“. Dafür aber müsse man die Probleme erst mal beim Namen nennen.“

http://www.welt.de/vermischtes/article156779199/Lieber-schweigen-als-Migranten-in-Verruf-bringen.html

Eine kritische Analyse bietet:

http://www.redaktion-bahamas.org/auswahl/web73-3.html

und ergänzend:

http://www.freiewelt.net/nachricht/junge-maenner-die-die-kultur-der-gewalt-mitbringen-10066736/

http://www.freiewelt.net/nachricht/gruenen-mitbegruender-sauerborn-tritt-aus-und-untershystuetzt-afd-10065467/

Kommentar GB:

Einer der unangenehmsten und abstoßendsten Züge des heutigen Linkspopulismus ist seine tiefe Unwahrhaftigkeit, die sich oft mit einer ausgeprägten Neigung zur Diffamierung und zur Denunziation verbindet, beides mangels eigener rationaler oder empirischer Argumentationsgrundlagen.

Verblendung, Realitätsverleugnung und Projektionen sind aber ungeeignet, um mit realen Problemen angemessen umzugehen. Das ist in diesem Falle exemplarisch sichtbar und erkennbar geworden.

Indem nun diese von ihnen selbst zu verantwortenden Haltungen und Handlungen auf die Linkspopulisten zurückschlagen, erleben sie die Konsequenzen ihres eigenen Handelns.

Darin ist eine Chance zum längst überfälligen Lernen enthalten. Man kann nur hoffen, daß sie diese Chance endlich wahrnehmen, anstatt im selbst geschaffenen Verblendungskäfig zu verharren.

Ein weiteres Beispiel für Linkspopulismus:

http://blog.arbeit-wirtschaft.at/das-internet-als-propagandamittel-der-rechten/