Medienspiegel

Linkspopulist Volker Beck knöpft sich Boris Palmer vor

„In seiner Partei eckt der Grünen-Politiker Palmer an. Mit Kritik an der Flüchtlingspolitik von Merkel sorgte der Tübinger Oberbürgermeister für Irritationen. Nun legt er in Sachen Brexit nach.“

„Der Grünen-Politiker Boris Palmer hat Kanzlerin Angela Merkel (CDU) nach dem Brexit-Votum im Vereinigten Königreich Fehler vorgeworfen. „Angela Merkel hat es nicht geschafft, Europa zusammenzuhalten. Das wiegt schwer“, schrieb der Tübinger Oberbürgermeister in einem Gastbeitrag für die „Huffington Post“.

Das habe sich unter anderem bei dem britischen Referendum über einen Austritt aus der EU gezeigt. „Der Brexit letzte Woche steht in einem Wirkungszusammenhang mit der Flüchtlingskrise“, meinte Palmer.

Der Kommunalpolitiker warf Kanzlerin Merkel zudem vor, mit einem „deutschen Alleingang“ in der europäischen Flüchtlingspolitik auch zum Erfolg der rechtspopulistischen AfD beigetragen zu haben. „Der raketengleiche Aufstieg der AfD ging völlig synchron mit dem massiven Anstieg der Flüchtlingszahlen“, sagte er. Merkel habe es versäumt, die europäischen Partner in ihre Politik einzubinden.

Aus Sicht Palmers hatte die „Phase der Willkommenskultur“ einen „hohen politischen Preis“. Es gehe ein „Riss durch die Gesellschaft“. Diese Politik habe in fast allen Ländern zu einem „Auftrieb für rechtspopulistische Parteien“ und zur Verschärfung der Krise der EU geführt.“ (…)

http://www.welt.de/politik/deutschland/article156759282/Volker-Beck-knoepft-sich-Boris-Palmer-vor.html

Kommentar GB:

Volker Beck / MdB / sieht sich selbst drolligerweise als politischen Linken, obwohl er doch nur die Interessen des  Schwulenverbands vertritt, und das sehr energisch.  Man ist ihm dort dankbar dafür, vermutlich zu Recht.

Sich selbst subjektiv als politisch links zu etikettieren, bloß weil man sich so fühlt, ohne aber tatsächlich, also objektiv politisch links zu sein, das ist der Wählertäuschungstrick der Linkspopulisten aller Mitte-Links-Parteien, die zwar nicht (mehr) wissen, wer sie selbst sind und wofür sie stehen, dafür aber ganz genau wissen, daß die anderen, also ihre politische Konkurrenz, die ganz selbstverständlich bösen Rechtspopulisten sind. Nun ja.