Medienspiegel

Über den Begriff »Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit«

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„Sowohl in den Medien, wie auch in den Reden von roten und grünen Politikern, Gewerkschaftsbonzen und Kirchenfunktionären ist seit einigen Jahren vermehrt ein bestimmter Begriff zu hören: »Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit«. Seit Beginn des Jahrtausends hat sich diese Bezeichnung in der Soziologie etabliert.“ (…)

„Was ist nun aber »gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit«? Betrachtet man den Begriff, könnte man zu dem Schluss gelangen, dass es sich um eine feindliche Betrachtung irgend einer Gruppe von Menschen handelt. Doch das scheint nur so. Tatsächlich sind unter diesem Begriff Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Antisemitismus, Homophobie, Abwertung von Obdachlosen, Langzeitarbeitslosen, Asylbewerbern und Behinderten, Islamfeindlichkeit, Sexismus, Antiziganismus und die Verteidigung von Etabliertenvorrechten zu verstehen. All diese Haltungen werden in diversen Studien an den Universitäten Bielefeld und Marburg untersucht.

Was auffällt, ist das Fehlen vieler Menschengruppen. Zum Beispiel von denjenigen, die gern einmal als »Pack« oder »Gesindel« bezeichnet werden oder Mitglied einer unliebsamen Partei sind. Sind das keine Menschen? Es könnte fast so scheinen. So wurden in einer Darbietung, die als »Theaterstück« zu bezeichnen sich der gesunde Menschen- und Kunstverstand weigert, fünf Frauen als Zombies bezeichnet, denen man in den Kopf schießen sollte. Die Folgen ließen nicht lange auf sich warten.“ (…)

http://www.freiewelt.net/nachricht/pseudowissenschaft-als-arbeitsbeschaffungsshymassnahme-10067637/