Medienspiegel

Auswirkungen der ungesteuerten Masseneinwanderung auf das sozialökonomische System: Arbeitsmarkt und Sozialtransferbereich

Veröffentlicht

Hartmut Krauss

„Im Gegensatz zur realitätswidrigen Propaganda, die ungesteuerte Masseneinwanderung nutze Deutschland ökonomisch, weil sie den zukünftigen Bedarf an Arbeitskräften abdecken helfe und den demografisch bedingten Fachkräftemangel beheben könne, zeichnet sich bereits jetzt folgendes Bild ab:

Ca. 70 Prozent der Auszubildenden, die aus Ländern wie Syrien, dem Irak und Afghanistan geflohen sind, brechen nach bisherigen Erfahrungen vorzeitig ohne Abschluss ihre Lehre ab. Gründe sind u.a. Sprachbarrieren infolge unzureichender Deutschkenntnisse sowie der Hang, schnell möglichst viel Geld zu verdienen und es in die Heimat zu schicken. Deshalb erscheinen ungelernte Aushilfsjobs attraktiver zu sein als eine Ausbildungsbeendigung[1].

Hinzu kommen gravierende Qualifikationsdefizite: „Von den arbeitsuchenden Flüchtlingen hatten im Juni 2016 knapp 74 Prozent keine formale Berufsausbildung, 5 Prozent eine berufliche bzw. schulische Ausbildung und gut 9 Prozent eine akademische Ausbildung.“ (IAB-Zuwanderungsmonitor Juli 2016, S. 5) Damit kann diese Hauptgruppe der „Flüchtlinge“ nur einfache Helfer- und Anlerntätigkeiten ausüben, während nur 13 Prozent für fachlich ausgerichtete Tätigkeiten und gut 5 Prozent für Spezialisten- und Expertenberufe geeignet sind. Bereits vor dem Flüchtlingsandrang verhielt es sich so, dass nahezu jeder zweite Arbeitslose in Deutschland mangels höherer Qualifikation nur Helfertätigkeiten ausüben konnte, andererseits aber nur jeder siebte Arbeitsplatz diesem Niveau entspricht (arbeitsmarktpolitischer Angebots-Nachfrage-Widerspruch)[2]. Nach Schätzungen anhand gemeldeter offener Stellen gibt es deshalb auch nur 154.000 relevante Arbeitsplätze für die überwiegende minderqualifizierte Masse der Asylanten[3].“ (…)

http://www.hintergrund-verlag.de/texte-kapitalismus-krauss-auswirkungen-der-ungesteuerten-masseneinwanderung-arbeitsmarkt-und-sozialtransferbereich.html