Medienspiegel

Biedermann und die Brandstifter

von

„Es sind schon einige Jahre her, um nicht Jahrzehnte zu schreiben, dass Max Frischs „Biedermann und die Brandstifter“ eine schulpflichtige Lektüre gewesen ist. Selbst heute noch wird das Stück in den Schulen behandelt!“ (…)

(…) „Politisch überkorrekt wird das Stück heute aufgeführt, indem das abgebrannte Haus ein Flüchtlingsheim darstellt und die Brandstifter islamophobe einheimische Rechtsextremisten sind. Biedermann sind die Bürger, die wegschauen. Diese neueste Interpretation wird dem Grundgedanken von Max Frisch nicht gerecht. Denn das abgebrannte Haus symbolisiert nicht ein Gebäude, auch kein Flüchtlingsheim, sondern die gesamte Gesellschaft, die dem Untergang geweiht ist, weil sie sich nicht wehrt. Eine angepasste Neuinterpretation wäre jedoch politisch höchst riskant, so dass sie in den Schulen und auf den Theaterbühnen entfällt. Auf eine solche Hörspiel-Neuinterpretation im öffentlich-rechtlichen Radio wird der Kunstbeflissene deshalb vergeblich warten.

Wollen wir uns dennoch heranwagen. Biedermann symbolisiert den „Gutmenschen“, der kein solcher sein will. Das abgebrannte Haus entspricht der Bundesrepublik Deutschland und die Brandstifter sind die Islamisten unter den Migranten, die als Flüchtlinge in Deutschland stranden oder schon in der X. Generation hier leben. Man könnte das Stück „Biedermann und die Brandstifter“ umbenennen in „Der Gutmensch und die Refugees welcome“. Schon aus dem zeitlich angepassten Titel erkennt man, dass dieses Stück in Deutschland nicht aufgeführt werden kann.

Gleichgültig, welche Version des Stückes gespielt wird, lautet die Botschaft immer gleich:

Nehmt keine Fremden auf, wenn ihr nicht wisst, wie ihr sie los werdet.“

http://www.freiewelt.net/blog/biedermann-und-die-brandstifter-10068013/