Medienspiegel

Die nackte Angst vor der AfD

Veröffentlicht

Wolfram Weimer

„Anfang September wählt Mecklenburg-Vorpommern. Der SPD droht ein Desaster. Ministerpräsident Sellering beschimpft die Kanzlerin als Schuldige. Im Stile Seehofers warnt er, dass ihre Migrationspolitik Wählermassen zur AfD treibe.“

„Der SPD droht bei nächsten Landtagswahlen keine Niederlage, sondern ein Desaster. In Umfragen sacken die Sozialdemokraten auf 22 Prozent hinter den Koalitionspartner CDU ab und drohen sogar, von der AfD noch eingeholt zu werden. Dabei hatte die SPD die Wahl 2011 noch mit stolzen 35,6 Prozent gewonnen. Das heißt: Die SPD dürfte jeden dritten ihrer Wähler verlieren. Ein Rechtsruck historischer Dimension zeichnet sich ab.“ (…)

http://www.theeuropean.de/wolfram-weimer/11200-landtagswahlen-in-mecklenburg-vorpommern

Kommentar GB:

Was einzusehen wäre, das ist dies:

Die Fehler der etablierten Parteien summieren sich zum Erfolg der AfD.

Wäre dies verstanden, dann hätte sich das diffamatorische Gerede vom Rechtspopulismus erledigt.

Wo dieses beobachtet werden kann, da kann man sicher sein, daß die Realitäten verkannt werden.

Wenn Linkspopulisten Nicht-Linkspopulisten Rechtspopulisten nennen, dann ist mit dieser Rhetorik gar keine Erkenntnis verbunden, vor allem keine kritische Selbsterkenntnis, die doch so nötig wäre.

Und da SPD, aber auch Grüne und Linke, teils auch die CDU, nicht den Eindruck von Realismus und Lernfähigkeit erwecken, ganz im Gegenteil, deshalb verlieren sie das Vertrauen der Wähler.

Denen sind sie nämlich derzeit im Hinblick auf die politische Lagebeurteilung deutlich erkennbar weit unterlegen.