Medienspiegel

Falsche moralische Äquivalenz als Mittel zur Dämonisierung Israels

Veröffentlicht

 von Manfred Gerstenfeld und Jamie Berk
7. August 2016

  • „Falsche moralische Äquivalen ist eine von vielen Täuschungen. Falsche moralische Äquivalenz, die Israels Tun mit dem der Nazis gleichsetzt, wurde von verschiedenen prominenten sozialdemokratischen Politikern verwendet, darunter dem französischen Präsidenten François Mitterand, dem schwedischen Premierminister Olof Palme und dem griechischen Premierminister Andreas Papandreou.
  • Ein weiteres Beispiel falscher moralischer Äquivalenz besteht darin Israel einen Apartheidstaat zu nennen. Der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter stellte 2006 diese Gleichsetzung zwischen Israel und der Apartheidpolitik in seinem Buch Palestine Peace Not Apartheid vor; er nahm hier die falsche moralische Äquivalenz in den Titel auf.
  • Diese falsche Gleichsetzung ist auch unzählige Male durch Erklärungen und Konferenzen der Vereinten Nationen veranstalteten oder unterstützen wiederholt worden.
  • Eine weitere Kategorie falscher moralischer Äquivalenz täuscht vor, dass der absichtliche Mord an unschuldigen Zivilisten dem versehentlichen Tod von Zivilisten bei gezielten Tötungen gleichzusetzen sei.

Zu den vielen Mitteln, die zur Dämonisierung Israels aufgeboten werden, gehört ein regelmäßig eingesetztes: der als falsche moralische Äquivalenz bekannte Argumentationsmodus. Der Begriff „moralische Äquivalenz“ stammt aus einer Rede des amerikanischen Philosophen William James aus dem Jahr 1906.[1] Es handelt sich um die Behauptung, dass es keinen Unterschied zwischen zwei Taten enorm unterschiedlichen Charakters gibt. Es wird regelmäßig eingesetzt, um die Ähnlichkeiten zwischen zwei ansonsten verschiedenen Taten zu betonen. Falsche moralische Äquivalenz untergräbt Normen und Werte in einer Gesellschaft; sie verwischt die Grenzen zwischen Gut und Böse, ebenso zwischen Richtig und Falsch.“ (…)

https://de.gatestoneinstitute.org/8646/israel-moralische-aequivalenz