Medienspiegel

Frankreich: Nach der dritten Jihadistenattacke

  • „Sukzessive französische Regierungen haben eine Falle gebaut; die Franzosen, die in ihr stecken, denken nur daran, wie sie entkommen können. Die Situation ist ernster, als viele denken. Ganze Regionen Frankreichs stehen unter der Kontrolle von Banden und radikalen Imamen.
  • Premierminister Manuel Valls wiederholte, was er vor 18 Monaten schon sagte: „Frankreich befindet sich im Krieg“ Er nannte einen Feind, den „radikalen Islamismus“, aber er fügte rasch hinzu, dass der „radikale Islamismus nichts mit dem Islam zu tun“ hat. Er wiederholte dann, dass die Franzosen sich daran gewöhnen müssten, mit „Gewalt und Angriffen“ zu leben.
  • Die Franzosen sind der Versuche zunehmend müde, den Islam freizusprechen. Sie wissen ganz genau, dass nicht alle Muslime schuldig sind. Aber sie wissen auch, dass all diejenigen, die in den letzten Jahren in Frankreich Angriffe begangen haben, Muslime waren. Die Franzosen haben keine Lust, sich an „Gewalt und Angriffe“ zu gewöhnen. Sie wollen nicht auf der Verliererseite stehen, und sie spüren, dass wir verlieren.“  (…)

(…) „Aufeinanderfolgende Regierungen haben eine Falle gebaut; die Franzosen, die in ihr stecken, denken nur daran, wie sie entkommen können.

Präsident François Hollande und Premierminister Manuel Valls tragen alle Schuld. Jahrelang unterstützten viele in Frankreich jede Bewegung, die „islamophobischen Rassismus“ verurteilte. Sie verabschiedeten Gesetze, die Kritik am Islam als „Hassverbrechen“ definieren. Sie verließen sich mehr und mehr auf die muslimischen Stimmen, um Wahlen zu gewinnen. Die wichtigste linke Denkfabrik in Frankreich, Terra Nova, die in der Nähe der Sozialistischen Partei angesiedelt wird, veröffentlichte mehrere Berichte, die erklären, dass der einzige Weg für die Linke, Wahlen zu gewinnen, sei, die Stimmen der muslimischen Einwanderer anzuziehen und mehr Muslime zur Bevölkerung Frankreichs hinzuzufügen.

Die moderate Rechte ist auch schuldig. Präsident Charles de Gaulle gründete die „arabische Politik Frankreichs,“ ein System von Partnerschaften mit einigen der schlimmsten Diktaturen in der arabisch-muslimischen Welt, in dem Glauben, dass Frankreich seine verlorene Macht durch dieses System wiedererlangen würde. Präsident Jacques Chirac trat in die Fußstapfen von de Gaulle. Präsident Nicolas Sarkozy half mit, das Gaddafi-Regime in Libyen zu stürzen und trägt eine schwere Verantwortung für das folgende Chaos.

Die Falle enthüllte ihre letale Wirkung vor einem Jahrzehnt. Im Jahr 2005 zeigten Unruhen in Frankreich, dass muslimische Unruhen das Land an den Rand der Zerstörung führen können. Der Brand wurde durch die Appelle zur Ruhe von muslimischen Organisationen eingedämmt. Seitdem ist Frankreich der Gnade von mehr Ausschreitungen ausgesetzt.

Man Entschied sich, Beschwichtigung zu üben. Das hat nicht verhindert, dass die Fäulnis an Boden gewann.“ (…)

https://de.gatestoneinstitute.org/8640/frankreich-jihadistenattacke

Kommentar GB:

Es ist dies m. E. ein sehr empfehlenswerter, höchst informativer und nüchtern-realistischer Artikel über die Lage in Frankreich, in dem zugleich die politischen Fehler der französischen Politik aufgewiesen werden. In Deutschland in derselben Klarheit die Probleme auf den Punkt zu bringen, das ist derzeit kaum möglich, weil die islamophile Politik und ihre Medien sofort eine Diffamierungswelle lostreten, um eine nüchtern-sachliche Analyse und Kritik am Islam im Ansatz zu ersticken.

Und genau das muß aufhören. Vollständig. Die üblichen Diffamierungen sind substanzlose Rhetorik, nichts weiter. Wer sie äußert, der ist intellektuell nicht ernstzunehmen.

Wie es aussieht, übernimmt Österreich durch seinen Bundeskanzlers und seinen Außenminister derzeit die unverzichtbare Rolle, Tacheles zu reden.

Das ist für die europäische Politik, besonders in Berlin und in Brüssel, ein großes Verdienst von historischer Dimension. Denn es geht jetzt um die strategischen Weichenstellungen, die eben nicht von Beschwichtigungs-Politikern getroffen werden dürfen, weil deren islamophile Politik das Schlamassel herbei geführt hat, in dem Europa jetzt steckt.

Österreichs Haltung ist verständlich, weil Wien einen speziellen Blick auf die Türkei hat, die bekanntlich schon einmal vor Wien stand, um dieses militärisch einzunehmen, so wie Mitte des 15. Jahrhunderts Konstantinopel eingenommen wurde.

Die Türkei wird unter der AKP zur orientalischen Despotie zurückentwickelt. Die Probleme, die sich daraus für die hier lebenden Türken und für die Mehrheitsgesellschaft ergeben sind bereits sichtbar geworden. Sie werden noch zunehmen. Zur Lage in der Türkei ergänzend:

http://www.epochtimes.de/politik/europa/tuerkei-erlaubt-sex-mit-kindern-verfassungsgericht-annulliert-missbrauchs-gesetz-a1918963.html