Medienspiegel

Frau Schwarzer, mit Ihrem blanken Männerhass sind Sie der Skandal

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„Ob Jörg Kachelmann oder Gina-Lisa Lohfink, wenn Männer freigesprochen und Frauen als Täter entlarvt werden, ist Alice Schwarzer – selbst verurteilte Straftäterin – nicht weit. Dabei glänzt sie einmal mehr mit Verdrehung der Fakten und blankem Männerhass.

Ihr Credo: „Lohfink-Urteil ein Skandal“. Dabei ist das Urteil in dem Prozess gegen Gina-Lisa richtig, mit Ausnahme von Alice Schwarzers Beiträgen hierzu, die sind schlicht skandalös.

Dass die Angeklagte Lohfink noch während der Urteilsverkündung den Gerichtssaal verließ, beirrte das erkennende Gericht nicht. Vielleicht hatte Gina-Lisa es ja auch nur besonders eilig, ihren TV-Dschungelvertrag mit RTL zu unterschreiben. Nachdem sie durch ihren eigenen Prozess wieder überregional bekannt wurde, ist ihre Top-Gage jetzt gesichert.

Finanziell dürfte sich die mediale Inszenierung ihres Prozesses für Frau Lohfink, deren monatliches Nettoeinkommen das Gericht bei Bemessung der Geldstrafe mit 7500 Euro vermutlich eher zu niedrig geschätzt hat, gelohnt haben.

Phantasie-Zahlen, die Stimmung machen

Nun erklärt „Feminismus-Queen“ Alice Schwarzer in der gestrigen Ausgabe der Neuen Osnabrücker Zeitung das Lohfink-Urteil zu einem „Skandal“. Diese fundierte Aussage gründet sie übrigens auf schlicht erfundene „Fakten“, wie zum Beispiel, dass nur jede zwölfte Vergewaltigung in Deutschland angezeigt werde und nur jede hundertste zu einer Verurteilung führe.

Phantasie-Zahlen, die Stimmung machen, aber so nirgendwo nachzulesen sind und auch nicht mit der Realität einhergehen. Blickt man in die polizeiliche Kriminalstatistik, wird man feststellen, dass es im Jahr 2014 genau 7.350 Anzeigen wegen sexueller Nötigung / Vergewaltigung gab, von denen es in 1.000 Fällen zu einer Verurteilung kam.“ (…)

http://www.huffingtonpost.de/alexander-stevens/alice-schwarzer-skandal-feminismus-gina-lisa-lohfink_b_11691592.html