Medienspiegel

LesBiSchwule T*our

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SPD-Bürgermeister verweigert Regenbogenfahne vor Rathaus

Seit 1998 versuchen LGBTI-Aktivisten Jahr für Jahr im Rahmen der „LesBiSchwulen T*our“, den Regenbogen in die brandenburgische Provinz zu tragen. Das klappt nicht immer.

16 Ehrenamtliche aus verschiedenen lokalen Gruppen machen sich Anfang September in Brandenburg auf den Weg, um für LGBTI-Akzeptanz zu werben, dieses Mal im Süden des Bundeslandes. Auf dem Plan stehen Informationsstände, Aufklärungs- und Fortbildungsveranstaltungen, Lesungen, Diskussionsrunden in jeder Tourstadt sowie das Hissen der Regenbogenflagge am Rathaus.

Die Beflaggung sorgt dabei – wie auch auf Bundesebene – immer noch für Probleme: Wie die Organisatoren mitteilten, sei besonders der Kreis Oberspreewald-Lausitz betroffen. Hier lehnt sowohl die Kreisverwaltung als auch die Stadt Senftenberg die Hissung der Regenbogenfahne ab.“ (…)

„Große Probleme mit der Regenbogenfahne gibt es auch innerhalb der Bundesregierung.

Das CDU-geführte Bundesinnenministerium hat erst kürzlich bekräftigt, dass es zum CSD weiterhin keine Regenbogenfahnen an Bundesministerien und Bundesbehörden erlauben werde (queer.de berichtete).

Trotz des Verbots hissten in diesem Jahr Familienministerin Manuela Schwesig und Justizminister Heiko Maas (beide SPD) Regenbogenflaggen zum Berliner CSD an ihren Dienstgebäuden (queer.de berichtete).“ (…)  (Hervorhebung GB)

http://www.queer.de/detail.php?article_id=26916    /  C  /

Kommentar GB:

Und das war mal eine Arbeiterpartei. Lang, lang ist´s her …