Medienspiegel

Steinbach fordert „Anti-Scharia-Erklärung“ für Muslime

Aus Sorge vor der Einflussnahme durch Extremisten fordert Erika Steinbach höhere Eintrittshürden für die CDU. Muslime müssten unterschreiben, dass islamisches Recht nicht über dem Grundgesetz steht. (…)

„Ditib und andere schicken vor allem junge Muslime in Parteien“

Steinbach und Yildiz reagierten damit auf ein Papier, das am Wochenende für Diskussionen gesorgt hatte. CDU-Mitglieder hatten darin vor dem Einfluss von Erdogan-Befürwortern auf die Partei gewarnt.

„Informationen deuten darauf hin, dass radikalmuslimische Verbände gezielt unsere demokratischen Parteien unterwandern, leider auch die CDU“, sagte Steinbach: „Ditib, die Grauen Wölfe, Milli Görüs, UETD und andere schicken vor allem junge Muslime in die Parteien. Sie sollen sich dort engagieren, um Schritt um Schritt Einfluss zu gewinnen.“

Leider vergesse man oft zu fragen, warum sich seit geraumer Zeit immer mehr junge Muslime für die Parteien interessierten, warnte die Politikerin. Sie sei „zutiefst beunruhigt“, dass das Bewusstsein für diese Gefahr der Unterwanderung nicht ausgeprägt genug sei: „Der entlarvende Satz von Erdogan: ‚Demokratie ist der Zug auf den wir steigen, bis wir am Ziel sind‘ zeigt die Strategie des fundamentalistisch geprägten Islam auf.“

Steinbach verwies weiter auf Studien, nach denen „nahezu 40 Prozent der bereits hier aufgewachsenen Muslime die Scharia und den Koran über das Grundgesetz und unsere Gesetze stellen“. Hinzu kämen viele muslimische Migranten, „die in Ländern sozialisiert wurden, in denen die Menschenrechtskonvention der Vereinten Nationen nur unter dem Vorbehalt der Scharia gilt“.“ (…)

http://www.welt.de/politik/deutschland/article157479786/Steinbach-fordert-Anti-Scharia-Erklaerung-fuer-Muslime.html

Kommentar GB:

Die Methode heißt „Entrismus“, und sie ist vom feminismus sehr erfolgreich angewendet worden. Das Ergebnis ist eine parteiübergreifende feministische Netzwerkstruktur, die auch in Justiz, Kirchen, Gewerkschaften, Verbänden und Nichtregierungsorganisationen eingedrungen ist. Ich verwende dafür den Begriff des Feminats. Dieses Netzwerk ähnelt einem Hausschwamm und ist ähnlich schwer zu bekämpfen. Soviel aber kann diesbezüglich schon gesagt werden, daß es nämlich zu gegebener Zeit um Aufgabenkritik, um die Stillegung von Geldströmen, um Personalpolitik und um Rechtspolitik gehen wird.