Medienspiegel

Warum bei der CSU noch immer Männer den Ton angeben

„Unhaltbarer Zustand“: Die männerlastige Kandidatenliste der CSU für die Bundestagswahl sorgt auch parteiintern für Kritik – und entfacht in Bayern erneut die Diskussion: Wie weiblich muss Politik sein?

Von Anja-Maria Meister

http://www.welt.de/regionales/bayern/article157642922/Warum-bei-der-CSU-noch-immer-Maenner-den-Ton-angeben.html

Kommentar GB:

Die Feminisierung der Politik hat sich unter dem Druck der feministischen Lobby lebhaft entwickelt, und je mehr, desto größer ist der dadurch verursachte Schaden geworden. Man betrachte den traurigen Zustand der SPD und ihres besonders eindrucksvollen Personals, oder das entsprechende Desaster bei den Grünen und auch in der LINKEN, und nicht zuletzt in der CDU.

Der Fisch, sagt das norddeutsche Sprichwort, stinkt immer vom Kopfe her.

So ist es kein Wunder, daß die wenige noch verbliebene politische Vernunft der parlamentarischen Parteien sich derzeit nicht nur, aber überwiegend in der CSU konzentriert.

So ist das, Frau Meister.

CSU gibt Zuwanderern aus „nahem Kulturkreis“ Vorzug

Im neuen Grundsatzprogramm schreibt die CSU viel über Leitkultur und christliche Prägung des Landes. Dazu passt, dass sie als neues Kriterium für Zuwanderung die „Nähe des Kulturkreises“ fordert.

„Hamburger, die demnächst das neue CSU-Grundsatzprogramm in die Finger bekommen, könnten daraus ableiten, keine Bayern mehr aufnehmen zu müssen. Schließlich stehen sich Nord- und Süddeutsche in kultureller Hinsicht manchmal wie Antipoden gegenüber. Tatsächlich will die CSU das Kriterium der kulturellen Nähe bei der Zuwanderung einführen.

So heißt es in dem Entwurf des Programms, der der „Welt“ vorliegt und derzeit parteiintern diskutiert wird, auf Seite 16: „Neben der beruflichen Qualifikation und dem Bedarf unserer Wirtschaft soll künftig auch die Nähe des Kulturkreises stärker bei der Auswahl der Zuwanderer beachtet werden.“

Doch natürlich ist damit nicht die Binnenmigration innerhalb Deutschlands gemeint. Überschrieben ist der entsprechende Absatz mit: „Klare Regeln für Asyl, Flüchtlinge und Zuwanderung“. Die CSU-Grundsatzkommission unter ihrem Leiter, dem Landtagsabgeordneten Markus Blume, hat sich in dem Entwurf ausführlich mit dem Thema Zuwanderung beschäftigt, bis hin zur bekannten Forderung nach einer Obergrenze. Vielfach wird dabei auch auf den Begriff der „Leitkultur“ Bezug genommen.“ (…)

Kommentar GB:
Thomas Vitzthum hat anscheinend Schwierigkeiten zu verstehen, was die CSU meint. Dabei ist die Sach- und Problemlage doch evident. Aber offenbar nicht für jeden.
Erstens gibt es in Europa eine alte und verfolgte Minderheit, die früher als Zigeuner bezeichnet wurden, deren heutige Andersbezeichnung an ihrer schlechten Lage jedoch nichts ändert.
Die EU hätte in einem Langfristprogramm die Aufgabe, diese ethnische Minderheit kleinschrittig und mit sehr langem Atem auf den Integrationsweg zu bringen.
Zweitens gibt es muslimische Immigranten, die den Islam mitbringen, der prinzipell nicht integrierbar ist, sondern der unausweichlich zur Islamisierung der Gesamtgesellschaft führt. Es ist dies nur eine Frage der Zeit.
Daher ist die Grundlegung und Abgrenzung, die die CSU vorschlägt, prinzipiell notwendig und gerechtfertigt. Albern daran ist nur die Mäkelei daran, wie sie hier zu lesen ist.
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