Medienspiegel

Keinen müden Cent für den privilegierten Gender-Iwan

Isch glaub, jetzt kennt ganz Barcelona mein‘ Arsch!
Gina-Lisa Lohfink, Ikone des neuen deutschen Feminismus

„Wissen Sie, immer, wenn ich Texte schreibe, fühle ich mich benachteiligt. Andere können die Gelegenheit nutzen und sich in felixkrulleresker Manier die schönsten Stammbäume und üppigsten Lebensumstände erfinden, auch wenn sie nur in einem gemieteten Wohnloch jenseits des Mittleren Rings und nicht im Münchner Süden hausen. Ich dagegen zähle qua begüterter Geburt, und zwar nicht nur meiner, sondern der vieler Vorfahren, ohnehin schon zu den besseren Kreisen in der besten Region eines der reichsten Länder dieser besten aller möglichen Welten: Wenn ich Sie über meine Lebensumstände belügen würde, hätte ich überhaupt nichts davon, weil ich ja schon oben bin, wohin sich andere prahlen. Aber andere, die könnten Ihnen was berichten! Nicht nur von den Häppchen, mit denen sie abgespeist werden, wenn sie zu einer Buchvorstellung gehen, sondern wirklich das Blaue vom Himmel lügen.“ (…)

Keinen müden Cent für den privilegierten Gender-Iwan