Medienspiegel

Trump positioniert sich

„Trump umgibt sich mit Homo-Hassern“

„Der republikanische Präsidentschaftskandidat macht den homofeindlichen Hardliner Rick Santorum zu einem seiner Berater und stellt mögliche Höchstrichter vor.“

„Rund sechs Wochen vor den Wahlen hat der republikanische Bewerber um das Präsidentenamt der USA, der Milliardär Donald Trump, seinen Kampf um die Stimmen der Erzkonservativen verstärkt.

So präsentierte der 70-Jährige in der letzten Woche in einer Pressemitteilung eine Liste mit „Themen, die für Katholiken relevant sind“. Darin spricht sich Trump unter anderem gegen eine staatliche Förderung von Abtreibungen aus – und für ein „Gesetz zur Verteidigung des ersten Verfassungszusatz“. Dieser verbietet es, Gesetze zu erlassen, die die Meinungs-, Religions-, Presse- und Versammlungsfreiheit oder das Petitionsrecht einschränken.“ (…)

„Am Wochenende wurde das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage für NBC News bekannt, wonach 72 Prozent der LGBT-Wähler für Hillary Clinton stimmen würden, 20 Prozent für Trump (queer.de berichtete).“

http://www.queer.de/detail.php?article_id=27142

Kommentar GB:

Trump positioniert sich bezüglich dieser Thematik mit einer klaren Gegenposition zur Demokratischen Partei, die die Homopolitik ebenso offen wie vehement vorantreibt. Im folgenden Artikel wird Trump aus der Perspektive der Finanzmärkte eingeschätzt, selbstverständlich vage und vorläufig, wie sonst:

Von Andreas Neinhaus, 28. September 2016

Finanzmärkte ignorieren den Trump-Faktor – warum?

„Die erste TV-Debatte zwischen den beiden US-Präsidentschaftskandidaten ging klar zugunsten der Demokratin Hillary Clinton aus. Das ändert aber nichts daran, dass Donald Trump sich weiterhin reelle Chancen ausrechnen kann, der 45. Präsident der Vereinigten Staaten zu werden.

Gründe für seine Popularität gibt es genügend: Sein Protestkurs kommt bei vielen Menschen gut an. Er wendet sich gegen das Washingtoner Polit-Establishment, dessen Reputation in den vergangenen Jahrzehnten stark gelitten hat. Er bietet extrem einfache Antworten auf extrem komplexe Fragen. Sein unberechenbares Auftreten sorgt für Aufmerksamkeit – und damit für den unverzichtbaren Nährstoff jeder erfolgreichen Kampagne, bei der es auch darum geht, Wahlverdrossene zum Gang zur Urne zu bewegen.

Dass ein populistischer Aussenseiter am 8. November zum mächtigsten Mann der freien Welt gewählt werden könnte, beschäftigt politische Beobachter. Erstaunlicherweise haben die Finanzmärkte diese Möglichkeit bislang weitgehend ignoriert. Warum? Zumal an den Märkten sonst die Wahrscheinlichkeiten von Zukunftsszenarios durchaus in den Preisen von Währungen, Zinsen oder Aktien kontinuierlich und zeitnah eskomptiert werden.

Drei Erklärungen bieten sich an.“ (…)

Finanzmärkte ignorieren den Trump-Faktor – warum?