Medienspiegel

USA fordern 12,5 Milliarden Euro von der Deutschen Bank

Merkel verweigert deutschem Geldhaus Unterstützung

„John Cryan, Chef der Deutschen Bank, hatte im Sommer im Vorlauf der zu erwartenden Forderung der US-Regierung gegen sein Geldinstitut Merkel um diplomatische Unterstützung gebeten. Dieses Ansinnen hat sie negiert.“

„Die US-Regierung fordert von der Deutschen Bank umgerechnet rund 12,5 Milliarden Euro, um zivilrechtliche Ansprüche auszugleichen, die im Zusammenhang mit mit der Ausgabe hypothekengedeckter Wertpapiere zwischen 2005 und 2007 stehen. Dem Geldhaus wird vorgeworfen, mit hochspekulativen Aktionen zum Kollaps des US-Immobilenmarktes im Jahr 2008 erheblich beigetragen zu haben.

Bereits im Sommer hatte John Cryan, CEO der Deutschen Bank, deshalb bei Merkel angefragt und sie um diplomatische Unterstützung in den Verhandlungen mit der US-Regierung gebeten. Dieses Ansinnen wurde von Merkel jedoch abschlägig beschieden. Sie wolle, so schreiben es die »Deutschen Wirtschafts Nachrichten« mit Bezug auf einen Bericht im Focus, sich »nicht in den Rechtsstreit der Deutschen Bank mit dem US-Justizministerium einschalten.«

Die Deutsche Bank selbst äußerte in einer Mitteilung, dass sie nicht gewillt sei, » diese möglichen zivilrechtlichen Ansprüche in einer Höhe zu vergleichen, die auch nur annähernd der genannten Zahl entspricht.« Trotz dieser Ankündigung fiel der Kurs der Aktie im nachbörslichen Handel um sieben Prozent.

Aktuell ist die Deutsche Bank eines der wenigen europäischen Finanzinstitute, das noch in etwa auf dem Niveau der US-Geldhäuser agieren kann. Eine Strafzahlung in dieser Größenordnung stellt eine nicht unerhebliche Schwächung dar, wovon die US-Wettbewerber nicht unerheblich profitieren könnten.“

Quelle:

http://www.freiewelt.net/nachricht/usa-fordern-125-milliarden-euro-von-der-deutschen-bank-10068621/

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