Medienspiegel

Die westlichen Dschihad-rechtfertigenden Scharlatane

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  • „Warum ist der Philosoph Michel Onfray so beliebt bei den französischen Dschihadisten, die in Syrien und im Irak kämpfen? Journalist David Thomson, ein Spezialist für Dschihad-Bewegungen, erklärte: „Onfray wird ins Arabische übersetzt und auf allen pro-ISIS-Sites geteilt.“
  • Onfray anerkennt, dass wir uns im Krieg befinden. Aber dieser Krieg wurde, nach ihm, von George W. Bush begonnen. Er „vergisst“, dass 3000 Amerikaner am 11. September 2001 getötet wurden. Wenn Sie ihn daran erinnern, dass „ISIS unschuldige Menschen tötet“, wird Onfray antworten: „Wir haben auch unschuldige Menschen getötet.“ Es ist die perfekte moralische Äquivalenz zwischen ISIS und dem Westen. Barbaren gegen Barbaren! Mit seinem moralischen Relativismus öffnet Onfray den islamistischen Halsabschneidern die Tür.
  • Der französische Intellektuelle Thomas Piketty zeigte nach den Massakern in Paris auf „Ungleichheit“ als Wurzel des ISIS Erfolgs. Ein weiterer bekannter deutscher Philosoph Peter Sloterdijk, behauptete, dass die Anschläge vom 11. September nur „kleine Vorfälle“ waren.
  • Berühmte Vertreter der europäischen Kultur haben auch Adolf Hitlers Traum umarmt. Ihre Erben rechtfertigen jetzt Dschihad als die ultimative Strafe für westliche Freiheiten und Demokratie.

Nach dem 11. September 2001 begann die Crème de la Crème der europäischen Intellektuellen sofort Rechtfertigungen für den Dschihad zu finden. Sie waren fasziniert von der Kalaschnikow, der „Waffe der Armen“. Für sie war das, was wir in New York sahen, eine Schimäre, eine Illusion. Die Massentötungen waren angeblich der Selbstmord der kapitalistischen Demokratie, und Terrorismus war der Zorn der Arbeitslosen, die verzweifelte Waffe eines von der Arroganz der westlichen Globalisierung beleidigten Lumpenproletariats.

Diese Intellektuellen haben Samen der Verzweiflung in einer großen westlichen Echo-Kammer ausgesät. Von 9/11 bis zu den jüngsten Massakern auf europäischem Boden werden die ermordeten Westler nur als Kollateralschaden in einem Krieg zwischen dem „System“ und den Verdammten dieser Erde dargestellt, die nur einen Platz am Tisch beanspruchen.

Einer dieser Intellektuellen ist Michel Onfray. Es ist schon eine Weile her, seit wir den Ausdruck „nützlicher Idiot“ gehört haben. Der zynische Ausdruck wird oft Lenin zugeschrieben und wurde verwendet, um westliche Sympathisanten zu bezeichnen, die die Schrecken des Kommunismus rechtfertigten. Das französische Magazin L’Express benutzte es für Onfray: „Der nützliche Idiot des Islamismus„.

Als sein „Atheistisches Manifest“ im Jahr 2005 veröffentlicht wurde, hätte sich Onfray nie gedacht, dass er zehn Jahre später der Liebling der Dschihadisten-Gruppe Islamischer Staat (ISIS) werden würde. Doch am 21. November 2015, eine Woche nach dem Massaker in Paris, erschien Onfray in einem Propagandavideo des Islamischen Staates. Ein paar Tage später sagte Onfray, dieses Idol der reflexiven europäischen Mittelklasse, dass ein „Waffenstillstand zwischen ISIS und Frankreich unterzeichnet werden könnte„.“ (…)

https://de.gatestoneinstitute.org/9068/westlichen-intellektuellen-dschihad

Kommentar GB:

Der Artikel enthält auch die Antwort auf die Frage, was von den christlichen Kirchenführern zu halten ist, die vom Chrislam schwärmen.