Medienspiegel

Rumänien: Klage vor Gericht soll Bukarester Megamoschee stoppen

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  • „Das ursprüngliche Abkommen sah einen „gegenseitigen Austausch“ vor, in dessen Zuge Rumänien in Istanbul eine neue orthodoxe Kirche bauen, während die Türkei die Moschee in Bukarest errichten würde. Im Juli 2015 jedoch enthüllte Ponta, dass die rumänische Regierung das Kirchenprojekt in Istanbul aufgegeben hatte, da es „nach türkischem Recht nicht erlaubt“ sei. Trotzdem genehmigte Ponta das Moscheevorhaben in Bukarest und sagte, es sei ein multikulturelles Symbol der Akzeptanz, die Rumänien der muslimischen Gemeinschaft entgegenbringe.
  • Pontas Entschluss, den Bau der Moschee – die den Architekturstil der osmanischen Ära nachahmen wird – zu genehmigen, hat in dem Land, das beinahe fünf Jahrhunderte lang, bis 1877, unter osmanisch-türkischer Herrschaft stand, für Empörung gesorgt.
  • „Bei dem Plan geht es nicht um Glauben, es geht darum, durch ein Monument Territorium für sich zu reklamieren“, sagt Ozgur Kazim Kivanc, ein Aktivist, der sich gegen Erdogans Politik wendet, öffentliche Flächen zu zerstören, um dort Moscheen zu errichten.
  • „Sobald der Islam ein Land betritt, wird das Land islamisch und Muslime haben die Pflicht, es eines Tages zu befreien. Spanien z.B. ist islamisches Land, ebenso Osteuropa: Rumänien, Albanien, Mazedonien, Serbien, Kosovo und Bosnien …“, so Omar Bakri Muhammad, ein prominenter sunnitisch-islamistischer Kleriker.
  • „Wir betrachten das Zurverfügungstellen eines kostenlosen Grundstücks, das ironischerweise der Familie von Prinz Constantin Brâncoveanu gehörte, der am 15. August 1714 von den Türken enthauptet wurde, als einen Verrat am rumänischen Volk.“ – Aus der Klageschrift, in der das Gericht aufgefordert wird, die Schenkung städtischen Landes für das Moscheeprojekt zu annullieren. (Hervorhebung GB)

Die Gegner einer geplanten türkischen Megamoschee in der rumänischen Hauptstadt Bukarest haben eine Klage gegen die Regierung eingereicht, um das Projekt zu stoppen. Seit dem 14. Oktober verhandelt ein Gericht darüber.

Mit der Klage soll eine im Juni 2015 vom damaligen rumänischen Ministerpräsidenten Victor Ponta getroffene Entscheidung rückgängig gemacht werden; dieser hatte den Bau der womöglich größten Moschee in Osteuropa – nur übertroffen von der Blauen Moschee in Istanbul – auf einer großen, der Stadt gehörenden Parzelle im Norden Bukarests genehmigt.

Das Grundstück mit einem Wert von vier Millionen Euro wird von der rumänischen Regierung kostenlos zur Verfügung gestellt; die Baukosten, die auf drei Millionen Euro geschätzt werden, zahlt die Türkei.“ (…)

https://de.gatestoneinstitute.org/9146/rumaenien-megamoschee

Kommentar GB:

Man beachte, daß es in Deutschland und Europa zahlreiche vergleichbare Bauprojekte gegeben hat und daß es sie weiterhin gibt. Die oben getroffenen Feststellungen sind zutreffend, werden aber verleugnet. Wer auf diese Sachverhalte hinweist, der wird diffamiert, von Leuten, die entweder nicht die geringsten Kenntnisse über den Islam haben, sondern ihren Phantasien folgen, oder die dessen Absichten aktiv unterstützen.