Medienspiegel

100 Millionen Deutsche?

Analyse von Hansjörg Walther     –     16.11.2016

„Die Bevölkerung in Deutschland wird massiv schrumpfen – das gilt als ausgemacht. Doch unter keineswegs abwegigen Annahmen könnte es auch ganz anders aussehen.

Im April 2015 veröffentlichte das Statistische Bundesamt die 13. koordinierte Bevölkerungs­voraus­berechnung“. 1 Der Tenor dieser Auswertungen, die seit 1965 in unregelmäßigen Abständen alle paar Jahre verkündet werden, ist seit langem derselbe: Auf kurze Sicht mag es in Deutschland noch etwas mehr Einwohner geben, aber über ein halbes Jahrhundert wird die Bevölkerung schrumpfen, und zwar deutlich. Mit einer höheren Fertilität könnte man vielleicht gegensteuern, Einwanderung hingegen würde kaum einen Unterschied machen. Und auf jeden Fall wird der Anteil der Älteren an der Bevölkerung massiv steigen.

Von Kritikern wie dem Statistiker Gerd Bosbach werden derartige Vorausberechnungen nicht zu Unrecht als moderne Kaffeesatzleserei abgetan. Schon kleine Änderungen bei den Annahmen können sich über einen langen Horizont zu großen Abweichungen aufbauen. Das lässt sich auch gut an den bisherigen Ergebnissen für die zukünftigen Bevölkerungszahlen ablesen, die jeweils schon nach wenigen Jahren um Millionen, und das meist nach oben, korrigiert werden mussten.“ (…)

https://www.novo-argumente.com/artikel/100_millionen_deutsche

Kommentar GB:

Eine neue Familienpolitik, die wirksam das Ziel verfolgt, die Geburtenrate im Zeitablauf in Richtung auf den statistischen Wert von 2,1 Kinder je Frau anzuheben, wäre eine politische Option, und eine selbstbestimmte Einwanderungspolitik, die auf junge, qualifizierte und integrationsfähige (!) Menschen setzt, wäre eine weitere Option; daß der Islam (als Doktrin) ein absolutes Integrationshindernis ist, wäre dabei einschränkend zu berücksichtigen.