Medienspiegel

Angela Merkel – Die Mikado-Kanzlerin

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„Kisslers Konter: Für Angela Merkel zählt der islamistische Terror zum Alltag in deutschen Städten. Nicht nur wegen dieser Aussage wäre eine erneute Kanzlerschaft Merkels schlecht für unser Land. Fünf Lehren aus ihren jüngsten Auftritten.“

(…) „Zunächst indes werfen zwei sonderbare Formulierungen ein bezeichnendes Licht auf die Bekenntnisse der Bundeskanzlerin, auf jenes kürzere in der ARD-Talkshow „Anne Will“ am 20. November und jenes längere in der Generaldebatte des Deutschen Bundestags am 23. November. Bei „Anne Will“ teilte Merkel die deutsche Bevölkerung in „die, die vor Kurzem zu uns gekommen sind,“ und die, „die schon länger bei uns leben“. Im Bundestag ließ sie sich mit dem abgründigen Satz vernehmen, der Terror sei „Teil des Alltags unserer Städte“.

Beides gehört zusammen. Vor dem islamistischen Terror sind wir alle gleich, die einen, die früher Deutsche hießen, und die anderen, die man früher Ausländer nannte. Der „internationale Terrorismus“ (Merkel) ist der große Gleichmacher, er sorgt für eine Äquidistanz des Schreckens und erschafft Deutschland neu als Schicksalsgemeinschaft der Bedrohten, jenseits von Kultur, Geschichte, Verfassung. Wir erleben die Geburtsstunde eines neuen Deutschlands, in dem die Gefahr an Leib und Leben „Alltag“ wurde. Die kalte Denkfigur verkennt: Unter denen, „die vor Kurzem zu uns gekommen sind“, befinden sich neben Opfern auch Täter.

Die Frage, ob diesen nicht leichtfertig der Weg zu uns eröffnet wurde, dürfte über Merkels Wahlergebnis entscheiden, weshalb sie von Merkel nicht gestellt worden ist.“ (…)

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