Medienspiegel

Aydan Özoguz und Nora Illi – Freifahrtschein für Rücksichtslose

VON ALEXANDER KISSLER am 17. November 2016

„Vermutlich wird die stellvertretende Bundesvorsitzende der SPD, Aydan Özoguz, weiterhin Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration bleiben. Jede Personalrochade wäre eine Belastung für das schwarz-rote Berliner Bündnis, das sich gerade für die eigene Fristverlängerung warmläuft. Özoguz‘ mangelnde Eignung für den Posten ist hinreichend dokumentiert. Für nach islamischem Recht verheiratete minderjährige Mädchen hat sie im Zweifel ebenso Verständnis wie für koranverteilende Salafisten. Ihre Aussage, der Staat müsse „mit sehr großem Augenmaß“ gegen muslimische Extremisten vorgehen, war zu diesem Zeitpunkt keine Binse, sondern der Ruf nach einem Politikwechsel. Die Integrationsministerin wünscht sich Integration nach dem Vorbild eines antiautoritären Kindergartens: Jeder tue, was er will, die Lernenden belehren die Lehrenden, und wer laut schreit, der wird schon einen Grund haben.

Integration ins Gegenteil verkehrt

Mit anderen Worten: Integration soll sich an den Bedürfnissen derer ausrichten, die hinzukommen. Ob diese nun minderjährige Bräute oder finstere Pläne im Gepäck haben – was soll’s, wir sind eine bunte Republik, die an keinem Burkaschwarz zugrunde geht. So wird die Integration von Muslimen – nie hörten wir von vergleichbaren argumentativen Klimmzügen bei der Integration von Vietnamesen, Indern, Polen – ins Gegenteil verkehrt und zu angewandter Ignoranz. Integration ist dann die Brille, die man aufsetzt, um über kulturelle wie religiöse Fundamentalunterschiede hinwegzusehen; sie ist ein Freifahrtschein für Rücksichtslose.

Die Stunde der großen Begriffsvertauschung ist angebrochen. Darauf deutet auch eine von der Integrationsbeauftragen Özoguz geförderte Handreichung für den richtigen medialen Umgang mit dem „Thema Islam“. Diese Fibel des „Mediendienstes Integration“ ist eine Handlungserwartung. Journalismus soll Partei werden, soll an der Seite der Politik kämpfen wider „das negative Islambild in der Gesellschaft“, wider „antimuslimische Ressentiments“ und jenen „strukturellen Rassismus“, der sein schlimmes Haupt erhebe, „wenn 70 Prozent der Islamberichterstattung islamisch konnotierte Gewalt thematisieren.“ All das und noch viel mehr steht im „Journalistenhandbuch zum Thema Islam“ und läuft auf einen tristen Refrain hinaus: Die nichtmuslimische Gesellschaft ist schuld an allem Widrigen, das Muslime beklagen. Gesellschaft also, ändere dich – Journalismus, sei dabei!“ (…)

http://cicero.de/salon/aydan-oezoguz-und-nora-illi-freifahrtschein-fuer-ruecksichtslose

und

http://eussner.blogspot.de/2016/11/anne-will-im-rot-islamgrunen.html

http://eussner.blogspot.de/2016/09/realsatire-studie-zu-muslimen-in.html

Kommentar GB:

Entweder die Muslime integrieren sich selbst durch tendenzielle Assimilation, oder der Integrationsprozeß wird faktisch zu einer Integration in den Islam. Letzteres ist das von der OIC gewünschte und von der EU unterstützte Ziel.

Mit anderen Worten: die Islamisierung findet stillschweigend, und mit Wissen und Billigung der politischen Eliten statt. Sie ist alles andere als ein Hirngespinst. An der protestantisch-lutherischen Kirsche kann die Durchsetzung eines Chrislams beobachtet werden, und diese  Zwischenform ist eine mittelfristige Vorstufe der langfristigen Konversion zum Islam.

Vgl. hierzu die Strategische Planung der OIC, in:

Bat Ye´Or: Europa und das kommende Kalifat, Duncker & Humblot: Berlin 2013, S. 130 ff.

http://juedischerundschau.de/die-organisation-fuer-islamische-zusammenarbeit-135910383/