Medienspiegel

Feminismus ist kein Top-Thema mehr!

18. November 2016  von Karsten Mende

„Seit einer Weile schon mache ich mir Gedanken darüber, was man eigentlich noch zum Thema Feminismus schreiben kann oder sollte. Es ist natürlich noch genügend Stoff da, auf den man im einzelnen eingehen könnte, aber ich habe das Gefühl, ich drehe mich im Kreis. Es ist alles zum Thema Genderismus und Feminismus schon gesagt, gedacht und geschrieben worden. Feminismus ist eine verdrehte und faschistoide Ideologie; das ist immer wieder das zu ziehende Fazit. Aber nicht die einzige.

Vor der von Merkel eingeleiteten Migrantenschwemme war der Feminismus noch das beherrschende Thema in Medien und Politik. Seit dem Sommer 2015 hat sich jedoch vieles geändert. Der Feminismus ist auf der Prioritätenskala nach hinten durchgereicht worden. Für Feministinnen bringt die Masseneinwanderung ein argumentatives Dilemma mit sich, dass darin besteht, dass sie, bis auf wenige Ausnahmen sehr links-extremistisch eingestellt sind und sie den als „edlen Wilden“ betrachtete Migranten als Waffe gegen den „weißen Mann“ einsetzen wollten. Dieser Schuss ging nach hinten los, da sich die deutschen Frauen zum allergrößten Teil weigerten dieses hinterhältige Spiel mitzuspielen. Die wenigen, die es taten, haben meist Erfahrungen machen müssen, die ihnen die Augen geöffnet haben und die feministischen Absichten durchscheinen ließen. Der einheimische Mann, vielleicht zahmer und langweiliger als der eingewanderte „Neubürger“, ist eben auch wesentlich besser zu manipulieren und auszunutzen. Die zumeist muslimischen Migranten erwarten von Frauen Unterordnung und Gehorsam, Eigenschaften also, die für viele Frauen in unserer Gesellschaft vollkommen undenkbar sind. Auch widersprechen diese Eigenschaften der von politischer Seite geforderten Emanzipation der Frau. Die Twitter-Blümchen um Anne Wizorek haben, anders als die feministische Grande-Dame Alice Schwarzer, ihre feministischen Anliegen auf dem Altar von Multi-Kulti geopfert und Partei ergriffen für Männer, welche eher archaischen Gepflogenheiten anhängen, die so gar nicht mit „Frauenrechten“ vereinbar sind. Alice Schwarzer hingegen hat sich mit ihrer deutlichen Meinung zu den Vorkommnissen von Köln weitgehend isoliert, spielt also in der aktiven feministischen Szene keine große Rolle mehr.

Ich bin immer davon ausgegangen, dass der Feminismus von weiter oben gesteuert und orchestriert wird. Ohne die schützende Hand aus der Politik ist der Feminismus gar nichts. Daher ist diese Bewegung es eigentlich gar nicht wert, außerhalb der Politik als eigenständiges gesellschaftliches Phänomen betrachtet und dadurch aufgewertet zu werden. Diese Überlegung macht es für mich zunehmend schwieriger auf die einzelnen Eskapaden dieser Marionetten ernsthaft einzugehen. Was die einen da fordern, die anderen dort behaupten; all das verliert an Bedeutung, wenn man die Herausforderungen der Zeit nach Köln betrachtet und begreift, dass der Feminismus selbst für Feministinnen keine Rolle mehr spielt.“ (…) (Hervorhebung GB)

Feminismus ist kein Top-Thema mehr!

und: Elite – Feminismus

http://www.nzz.ch/gesellschaft/in-jeder-beziehung-die-logik-der-trump-waehlerinnen-ld.129056

Kommentar GB:

Das mag so sein, aber die Fehlentwicklungen der letzten Jahrzehnte warten auf die fällige Korrektur.

Am  20. 11. 2016 schreibt Karsten Mende ergänzend, als Antwort und als Erläuterung seiner oben zitierten Überlegungen folgendes, mit einem Fazit, dem ich zustimme:

„Der Feminismus ist nur ein politisches Nebenprodukt des derzeitigen ideologischen Gesamtpaketes, das mehr und mehr an Boden verliert, sei es, dass es durch den libertären Aufwind hinweggefegt wird, oder aber vom Islam geschluckt wird wie von einem schwarzen Loch.

Das war es, was ich mit dem Artikel „Feminismus ist kein Top-Thema mehr!“ zum Ausdruck bringen wollte.“ Siehe zur Begründung dieses Ergebnisses:

https://karstenmende.wordpress.com/2016/11/20/feminismus-eine-temporaere-huelle/