Medienspiegel

Hochschulen: Gutachten rügt Antisemitismus in Hildesheimer Seminar

„Unwissenschaftlich, israelfeindlich, antisemitisch: So lautet das Urteil von Experten zu einem umstrittenen Palästina-Seminar an der Hochschule Hildesheim. Dem Gutachten zufolge ignorierte die Hochschule zudem jahrelang die Kritik von Studierenden.

Hannover. Die Antisemitismus-Vorwürfe gegen ein Seminar der Hildesheimer Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst (HAWK) sind nach Ansicht einer Gutachterin berechtigt. Das Palästina-Seminar sei wissenschaftlich mangelhaft gewesen und habe auf israelfeindlichen und antisemitischen Materialien basiert, heißt es in der Expertise. „Schon ein Blick auf die hochschulöffentlichen Seminarpläne hätte genügt, um die Wissenschaftlichkeit der Veranstaltung ernsthaft in Zweifel zu ziehen“, sagte die Direktorin des Zentrums für Antisemitismusforschung, Stefanie Schüler-Springorum, bei Vorstellung der Expertise am Montag in Hannover.

Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajić (Grüne) hatte des Gutachten in Auftrag gegeben, nachdem das Seminar „Soziale Lage der Jugendlichen in Palästina“ massive Kritik der jüdischen Gemeinschaft ausgelöst hatte. Die Lehrveranstaltung, die seit 2006 an der Fakultät Soziale Arbeit und Gesundheit angeboten wurde, war erst im August 2016 gestrichen worden, nachdem die Kritik immer lauter wurde.“ (…)

http://www.abendblatt.de/region/niedersachsen/article208713127/Gutachten-ruegt-Antisemitismus-in-Hildesheimer-Seminar.html

und

http://www.hildesheimer-allgemeine.de/news/article/hawk-affaere-ministerin-stellt-gutachten-vor.html