Medienspiegel

Kampfbegriff Frühsexualisierung?

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Sexualerziehung kann Kinder und Jugendliche stärke gegen reale Gefahren. Der von der AfD aufgegriffene Begriff der Frühsexualisierung hingegen sei inhaltlich sinnlos.
 

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2016-11/sexualkunde-fruehsexualisierung-bildung-afd/komplettansicht

Kommentar GB:

Im Kern geht es m. E. bei der heutigen sogenannten Sexualpädagogik um Emanzipation, nämlich um Emanzipation des Perversen, und zwar mutmaßlich einschließlich der Pädophilie. 

Die tatsächlichen Ziele der sogenannten Sexualpädagogik liegen m. E. erstens in der Normalisierung der Homoerotik, und zweitens in der tendenziellen Durchsetzung derselben als Neue Normalsexualität. Dahinter stehen die politischen Interessen der Verbände der Lesben & Schwulen.

Bevölkerungspolitisch geht es darum, die Geburtenrate noch weiter abzusenken und zu diesem Zweck Heterosexualität und Familien möglichst zu „dekonstruieren“, also zu zerstören. Auch diese, ebensfalls aus den USA stammende Strategie gibt es, und sie instrumentalisiert die Schwulenpolitik für ihre Zwecke.

Was hat das alles mit linker Politik zu tun? Richtig: Nichts, aber auch gar nichts.

Ich zitiere Uwe Siebert:

„Die Position, Sexualität sei nur in der heterosexuellen Ehe gut aufgehoben und in erster Linie zur Kinderzeugung gedacht, ist ebenso legitim wie sich anderen Möglichkeiten sexuellen Erlebens unabhängig von Ehe und Fortpflanzung zu öffnen oder auch völlig auf ein partnerschaftliches Sexualleben zu verzichten.“ (Hervorhebungen GB)

Dieser Satz ist falsch. Warum?

Weil Sexualität biologisch objektiv auf Fortpflanzung der Gattung gerichtet ist: sie  hat sich eben deshalb biologisch entwickelt. Und das ist eine wissenschaftliche Tatsache und keine bloße Meinung.

Der Autor verwechselt ungewollt oder – vermutlich – gewollt Sexualität und Erotik, die zum Beispiel auch dann vorliegt, wenn es ein Mann mit einem Damenschuh oder einem Schaf oder einem anderen Mann treibt; für  Frauen gilt entsprechendes.

Homoerotik und anderes abweichendes erotisches Verhalten gibt es minoritär zwar in bis zu ca. 5% der Bevölkerung, aber mit Sexualität hat Homoerotik nur in dem Sinne etwas zu tun, als es ohne Sexualität keine Abweichungen vom normalen sexuellen Verhalten geben könnte. Die Norm impliziert die statistische Abweichung von der Norm. Das ist alles. Sind das Wertungen? Nein. Es sind Feststellungen und Richtigstellungen, weiter nichts.