Medienspiegel

Kardinal fordert Machtwort des Papstes zu „Gender-Ideologie“

„In der Kirche werden Stimmen gegen Geschlechterforschung lauter. Der niederländische Kardinal Willem Eijk, der Homosexualität für eine „Entwicklungsbeeinträchtigung“ hält, ruft daher den Papst zum Handeln auf.“

„Der Utrechter Kardinal Willem Eijk hat am Montag in einem Interview mit dem „Catholic News Service“ vorgeschlagen, dass der Papst den Kampf gegen die „Gender-Ideologie“ verschärfen solle, die sich in der westlichen Welt ausbreite. Der 63-Jährige erklärte, eine Enzyklika oder ein anderes lehramtliches Dokument des Papstes sei gegen die Gender-„Theorie“ notwendig.“ (…)

http://www.queer.de/detail.php?article_id=27498

Kommentar GB:

Die Gender-Ideologie ist wissenschaftlich völlig unhaltbar, schlichter Unsinn:

http://www.huffingtonpost.de/guenter-buchholz/gender-studies-sind-aberg_b_9660156.html

Ferner:

(…) „EU-Richtlinie Gender-Mainstreaming

Der Begriff wurde erstmals 1985 auf der 3. UN-Weltfrauenkonferenz in Nairobi diskutiert und seither ständig weiterentwickelt. Das unter dem Deckmantel einer Strategie zur Förderung der Gleichstellung der Geschlechter schleichend eingeführte Konzept stellt den Begriff “Gender” (das soziale Geschlecht) dem Begriff “Sex” (das biologische Geschlecht der Fortpflanzung) gegenüber. Es stützt sich auf die wissenschaftlich höchst fragwürdige Annahme, dass das Geschlecht nichts Naturgegebenes, sondern durch die sozialen Verhältnisse bedingtes sei. Dass die Frau nicht als Frau zur Welt komme, sondern dazu gemacht werde (Simone de Beauvoir). So sei die Einteilung in Mann und Frau anerzogen und veränderbar: ein soziales Konstrukt, das die Vorstellung von einer Vielfalt der Geschlechter ermöglicht. “Mainstreaming” wird angehängt, um auszudrücken, dass die Idee global zum Gedankengut der Allgemeinheit werden soll.“ (…)

„Gleichstellung der Frauen auf allen Ebenen klingt erst mal gut,  bedeutet aber auch – wir sehen es immer deutlicher – dass die Erziehung der Kinder durch die Eingliederung der Frauen in den Arbeitsprozess immer mehr den staatlichen Institutionen unter Ausschluss der Eltern überlassen werden soll. Durch die  schwierige und heute für viele finanziell oft kaum zu schaffende Bewältigung von Berufstätigkeit und Familie kommt es gleichzeitig zu einer kontinuierlichen Abnahme  der Geburtenzahlen, die wiederum ein Argument für die Förderung von Zuwanderung ist. Hier schließt sich ein Kreis.

Gender-Mainstreaming ist  inzwischen eine verbindliche EU-Richtlinie, die  nicht an die Zustimmung der Eltern gebunden ist. Vom ersten – natürlich “gegenderten” – Bilderbuch im Kindergarten an bis zum Schulabschluss soll das traditionelle Familienbild fächerübergreifend auf allen Ebenen  abgewertet und “entnormalisiert”  werden. Kinder sollen schon in der Grundschule über “kindliches Sexualverhalten” und “gleichgeschlechtliche Partnerschaften” im Sinne der Gender-Ideologen “gebrieft” werden.

Die Gesellschaft soll umerzogen werden. Ein Diskurs darüber war und ist nicht vorgesehen. In der Presse werden Protestbewegungen wie die “Demo für Alle” gegen die Übernahme der Gender-Ideologie in den Lehrplan in Baden-Württemberg – und jetzt auch in Hessen – gern als rechts, rechtsradikal oder auf der letzten Demo sogar als “ultrarechtsradikal” bezeichnet. Die Frankfurter Rundschau schreibt am 30.10.16:  “Die sogenannte „Demo für alle“ sei ein Angriff auf „unseren Lebensstil“, sagt Ulrich Wilken, Landtagsabgeordneter der Linken, vor dem Bahnhof: „Wir leben frei und queer“, man lasse sich von „Ewiggestrigen“ und „Klerikalfaschisten“ nichts anderes vorschreiben. Auch der Wiesbadener SPD-Stadtverordnete Dennis Volk-Borowski spricht sich für Akzeptanz aus: „Es ist scheißegal, wen du liebst.“ (…)

http://www.tichyseinblick.de/meinungen/der-entwurzelte-buerger-in-der-globalisierten-welt/

und: Freiburg im Genderwahn – die Gender-Kritik von Prof. Ulrich Kutschera:

http://www.metropolico.org/2016/11/08/freiburg-im-gender-wahn-sind-biologen-frauenverachtende-rassisten/