Medienspiegel

Linksliberalismus endgültig vor dem Ende?

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„Ein Gespenst geht um. Eines, das sich spätestens mit dem Wahlsieg Donald Trumps in den USA ganz deutlich manifestiert hat. Das Gespenst vom Ende des linken Liberalismus, der es nicht mehr schafft, die Menschen von seinen Idealen zu begeistern. Die Linken haben sich in ihrer eigenen Ideologie verrannt – und sie werden sich dessen, wenn überhaupt, dann nur sehr zögerlich bewusst.“

Von Marcello Dallapiccola

„Jede Revolution frisst ihre Kinder. Wieso sollte es da den Revoluzzern der 68er-Bewegung anders ergehen? Obwohl sich so mancher gestandene Klassenkämpfer von damals wohl im Grabe umdrehen würde, bekäme er mit, was heutzutage gewisse Gestalten des politischen Lebens im Namen der damals erstrittenen Freiheiten anstellen. Denn von Toleranz und dem Recht des Individuums zur freien Entfaltung kann im aktuellen politischen Diskurs nicht mehr die Rede sein, schon gar nicht von so etwas wie einer gepflegten Streitkultur.

Der linke Flügel hat sich über die Jahrzehnte langsam, aber stetig im politischen Betrieb etabliert. Mit gewissen Eigenheiten wie Political Correctness oder Gender-Sprech hat man dem verhassten Mainstream nach und nach immer stärker den Stempel aufgedrückt und ist mit der Zeit so weit vorgedrungen, dass die etablierten Parteien der Mitte sich vom schöngesitigen Gequatsche weltfremder Salon-Linker vereinnahmen ließen. Was einst vielleicht durchaus seine Berechtigung gehabt haben mag, um den reaktionär-konservativen Mief der Fünfziger aufzubrechen, hat sich jedoch mit wachsendem Erfolg nicht nur zusehends pervertiert, sondern auch immer weiter von den Menschen entfernt, die diesen Bewegungen einst zu ihrer Stärke verhalfen.

Nur immer mit schönen Zungen zu sprechen allein genügt eben nicht. Von den drängenden Problemen wurde kein einziges gelöst, auch dann nicht, als linksliberale Kräfte in Europa und den USA alle Gelegenheit dazu gehabt hätten. Steuersenkung, Arbeitsplätze, die längst überfällige Regulierung des Finanzsektors? – Fehlanzeige. Stattdessen schafft man ständig neue Probleme, etwa indem man aus einem ins absurde verdrehten Humanismusverständnis heraus Millionen Illegaler unkontrolliert ins Land hereinwinkt und die Bevölkerung dann mit den Folgen sich selber überlässt. Dass ausgerechnet Links-Grün-Liberale die Ausbreitung der zutiefst intoleranten und totalitären Ideologie des Islam bereitwillig unterstützen und sogar jene verfolgen, die sich gegen diese Entwicklung aussprechen, versteht an der schwindenden Basis sowieso längst niemand mehr.

Auch in den USA haben acht Jahre Obama nicht den gewünschten „Change“ gebracht; im Gegenteil konnte der einstige Hoffnungsträger außer seiner umstrittenen Gesundheitsreform nicht einmal seine elementarsten Wahlversprechen einhalten. Dafür ist es an US-Unis mittlerweile soweit, dass man vor lauter Gender- und Rassismusfallen kaum noch frei sprechen kann, so hochgeschaukelt hat man die empfindlichen Gemüter mittlerweile durch jahrelange Über-Sensibilisierung was politische Korrektheit betrifft. Dass diese vorgeblichen Probleme mit der Alltagsrealität der meisten Menschen rein gar nichts zu tun haben, hat viele Wähler so wütend gemacht, dass sie sich jetzt mit der Wahl Trumps abreagiert haben.

Doch hüben wie drüben reagiert das politische Establishment, mittlerweile richtiggehend durchseucht von Kopfgeburten aus dem links-grün-liberalen Spektrum, mit Zensur, Verboten und Verfolgung. Lange vorbei sind die Zeiten, als ein Links-Intellektueller, der was auf sich hielt, politische Gegner durch geschicktes Nachfragen zu entlarven und mit Argumenten zu zerpflücken sowie das Publikum durch frische Ideen zu überzeugen suchte. Viel einfacher erscheint es da den neuen Erben der 68er, wenn man jeden Widerspruch für „rechts“ erklärt und mit dramatischem Timbre Reden über die „Feinde der Demokratie“ schwingt.

Dass es sie dabei genau in die Faschismus-Falle tappen, die sie stets überall, nur nicht bei sich selber wittern, verstehen sie nach wie vor nicht. Egal ob es Gender-Sprech oder die Einheitsmeinung zur Migration ist: In dem Moment, wo man den Menschen vorschreibt was sie zu denken, zu sagen und zu empfinden haben, erhebt man sich selbst auf den totalitären Schwingen des Falken über die Menschen. Auch, wenn man das noch so sehr mit pseudo-intellektuellem Brimborium untermauert. Zensur ist da nur der erste Schritt auf einem Weg, der im Umerziehungslager endet.

Dass die Hohepriester der Toleranzsekte diesen ihren Irrweg nicht fähig und/oder willens sind einzusehen, muss wohl an der Verkommenheit des politischen Systems an sich liegen. Ein Machtapparat, der statt fähigen, aber vielleicht unbequemen Querdenkern ignorante Opportunisten bevorzugt, darf sich nicht wundern, wenn er über kurz oder lang an seiner eigenen Dekadenz zugrunde geht.“

Linksliberalismus endgültig vor dem Ende?

Kommentar GB:

Treffender läßt sich die Lage schwerlich auf den Punkt bringen.

Den weit gediehenen intellektuellen Verfall der heutigen postmodernen Linken beobachten zu müssen ist unerträglich, und man merkt das bei fast jeder öffentlichen Äußerung solcher Leute. Sie propagieren und fördern zum Beispiel den Islamfaschismus und nennen das fälschlich „Antirassismus“, haben aber selbstverständlich keinerlei Ahnung vom Islam. Und diese Ahnungslosigkeit bereitet ihre baldige Unterwerfung und Konversion unter einen frühmittelalterlichen und barbarischen Irrationalismus und Totalitarismus vor, also einen zivilisatorischer Rückfall, der jenem der NS-Periode nicht nachstehen wird. Die ökogrüne Patei wird aller Voraussicht nach zur islamgrünen Partei mutieren, sobald nur genügend Muslime als Wähler und Mitglieder im Lande sind, und sie kann dann die saudische Fahne – mit Schwert – als islamgrünes Parteiemblem übernehmen.

An den Rändern und auch untergründig ist dieser nur halb bewußte reaktionäre Rückfall der Postmodernen bereits in vollem Gange, auffälliger- und paradoxerweise nicht zuletzt in feministischen Kreisen, die sich offenbar aus ihrer Emanzipation unter die islamische Vollverschleierung flüchten wollen, teils aus einem verleugneten Submissionsbedürfnis heraus, teils wegen ihres Judenhasses, der hier eleganten Anschluß findet. Damit wird jetzt offenkundig, was es heute erkennbar mit der postmodernen Linken wirklich auf sich hat, mit all diesen Reisenden auf einem Schiff voller Narren also.

Des Pudels Kern der postmodernen Linken ist der Islam.

Was also ist der Islam? Nun, man lese, falls nötig, in Goethes Faust I nach …

Abstrakt gesprochen: er ist das antiaufklärische Projekt in reinster Form, durch und durch reaktionär.