Medienspiegel

Merkel ist das Zentrum des Anti-Trump-Widerstandes

Willy Wimmer zum Obama-Besuch
„Die Welt schaut gerade auf Berlin, wo der scheidende Präsident Obama Kanzlerin Merkel trifft. Willy Wimmer, ehemals Staatssekretär im Verteidigungsministerium und Vizepräsident der OSZE, vermutet eine Art Putsch der liberalen westlichen Welt gegen den neuen Präsidenten Donald Trump. Kanzlerin Merkel soll dabei eine Schlüsselrolle zukommen.“ (…)
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Kommentar GB:
Trump hat m. E. allen Grund, jetzt sehr auf seine persönliche Sicherheit und gute Beratung zu achten, denn offensichtlich steht seine Administration quer zu zahlreichen mächtigen Interessenten, deren Investments in die fabelhafte Clinton Foundation nun abgeschrieben werden müssen. Das macht diese verständlicherweise sehr ärgerlich.
Das in Deutschland politisch noch herrschende Parteienkartell ähnelt auffällig, um nicht zu sagen verdächtig, der Demokratischen Partei der USA (Beispiele: Feminismus-Genderismus, Homophilie, Political Correctness, Islamophilie, Exportorientierung, dominante Finanzwirtschaft, ökonomische wie politische Globalisierung) in der wiederum ein Globalist wie George Soros faktisch sehr einflußreich ist, und damit zugleich die Wall Street. (vgl. 4; 5)
Demgegenüber hat Trump mehr den Binnenmarkt als den Weltmarkt im Blick, aber sicherlich, ohne letzteren zu vergessen. Man wird sehen, welche Schwerpunkte er setzen wird. Aber dabei wird er in Konflikte geraten, zum Beispiel mit den Interessen der Rüstungswirtschaft & des Militärs (s.o..: 2), denen an kleineren und größeren Kriegen immer gelegen sein muß. Sollte er diese befrieden wollen, dann wird er vor der Schwierigkeit stehen, sich trotz gegenläufiger kommender Intrigen durchzusetzen. Dazu werden vermutlich indirekte Wege über den Kongreß gewählt werden, und alle möglichen dirty tricks.
Wir dürfen uns auf einiges gefaßt machen. Die DC im weiten Sinne des Wortes gibt sich trotz der Wahlniederlage in den USA nicht geschlagen. Daher der Obama-Besuch in Berlin. Es geht vermutlich u.a. um den Aufbau einer politischen Verteidigungslinie nach dem unvermeidlichen Rückzug. Aber ob Angela Merkel, mitten in ihrem eigenen Abgang, noch in der Lage sein wird, eine von Obama und der DC gewünschte deutsche oder europäische DC-Politik gegen Trump zu betreiben, das dürfte doch sehr zweifelhaft sein.
Trump dürfte nach seinem Amtsantritt sehr schnell handeln, um die aus seiner Sicht nötigen Pflöcke einzuschlagen. Er muß, wie immer in solchen Fällen, Nicolo wußte das, allererst sein Macht festigen und Loyalitäten sichern, in der Republikanischen Partei und im Kongreß vor allem. Innerhalb des ersten Halbjahres 2017 dürften sich daher die meisten dieser Fragen klären. Ich bezweifle sehr, daß sich die sämtlich eher schwachen – inhaltlich und personell gesehen – europäischen Regierungen gegen einen klaren und entschlossenen Kurs von Trump werden durchsetzen können. Wahrscheinlicher ist, daß sie nach einer gewissen, eher kurzen Bedenkzeit kapitulieren werden, und es wird dann wohl reihenweise diese netten Fotos mit shake hands im White House geben.
Was das dann für die Bundestagswahl im Herbst 2017 bedeutet, das bleibt abzuwarten.