Medienspiegel

Renten-Krise

Die Verdrängung der Renten-Krise durch die Bundesregierung führt unweigerlich in eine neue Finanzkrise. Der Staat wird gezwungen sein, ein kollabierendes System zu retten – mit einem gewaltigen Anstieg der Schulden.

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2016/11/27/renten-krise-angela-merkel-hofft-auf-rettung-die-nicht-kommen-wird/?nlid=b76115fc4d

Wie Beitragszahler geprellt werden

Kommentar GB:

Die Rentenersicherung ist eine Umlage-Versicherung, in der die als Rente zu beanspruchende Leistung von den Einzahlungen – ihrer Höhe und ihrer Dauer – abhängig ist. Dieses Versicherungsprinzip wird immer dann durchbrochen, wenn Leistungen (Auszahlungen) erfolgen, für die es keine Einzahlungen gegeben hat. Es findet in solchen Fällen eine verdeckte Enteignung und Umverteilung statt zu Lasten derjenigen, die lebenslang gearbeitet und eingezahlt haben, zumeist sind das Männer, die aufgrund ihrer statistisch höheren Sterblichkeit deutlich kürzere Zeit als Frauen Rentenleistungen beziehen.

Wenn man politisch eine rentenpolitische Besserstellung bestimmter Gruppen will (z. B. Mütterrenten), dann müßten die für diese Auszahlungen nötigen Finanzmittel aus allgemeinen Steuermitteln finanziert werden, um einen Bruch des Versicherungsprinzips in der Rentenversicherung zu vermeiden.

Wir brauchen allererst eine Rentenpolitik, die das Versicherungsprinzip strikt achtet und es dadurch vermeidet, verdeckt zu enteignen und umzuverteilen.

Alle versicherungsfremden Leistungen (d. h. Auszahlungen, denen seitens der Begünstigten keine früheren Einzahlungen gegenüber stehen), müßten offen und transparent dargestellt und aus Steuermitteln finanziert werden.