Medienspiegel

Von Palmer können die Grünen was lernen!

Stefan Groß

„Boris Palmer bleibt das Enfant terrible seiner Partei – und er ist stolz darauf. Der Mathematiker versteht sich als Rebell und seine ganze Politik atmet den Geist des Protestes. Anders als grüne Schönredner ist Palmer der Robin Hood der Armen.“

(…) „Palmer bleibt das Enfant terrible seiner Partei – und er ist stolz darauf. Der Mathematiker versteht sich als Rebell und seine ganze Politik atmet den Geist des Protests. Anders als grüne Schönredner ist Palmer der Robin Hood der Armen. Er macht Politik an der Basis und kennt den Alltag – samt seinen Hürden. Er spielt die Klaviatur wie ein versierter Pianist, manchmal greift er in die schwarzen Tasten und kommt der AfD gefährlich nahe, zumeist aber erzeugt er Dissonanzen im grünen Umfeld, wenn er die Abschiebung von straffälligen Syrern fordert oder sich einfach für das traditionelle Modell der Ehe ausspricht.

Gegen den Genderwahn und den linken Mainstream

Im homophilen und genderisierten Grünen-Lager, wo der Heterosexuelle mittlerweile wie die Benzin- und Dieselmodelle zum klassischen Auslaufmodell gehört, will Palmer einfach nicht mitspielen. (Hervorhebung GB)

Für den Tübinger bleibt die klassische Ehe wie für Kretschmann die bevorzugte Lebensform: „Wenn jemand es gut findet, dass in seinem Viertel die Mehrheit homosexuell ist, dann ist das für mich ok. Umgekehrt will ich nicht als homophob bezeichnet werden, wenn ich es ganz gut finde, dass die Mehrheit nicht homosexuell ist.“

Gegen den grünen Mainstream und die wuchernden Gender-Ideologien hält er dann auch fest, dass eine Minderheit nicht erwarten kann, „dass die Mehrheit sich selbst wünscht zur Minderheit zu werden.“ Klar haben Minderheiten Anspruch auf ihre sozialen Rechte und Freiheiten, doch wenn diese „daraus den Anspruch ableiten, dass die Mehrheiten nicht mehr sagen dürfen, dass bestimmte Verhältnisse gut sind“, dann interveniert Palmer heftig. Es kann doch nicht sein, so seine Maxime, dass man die Mehrheit ihre Meinung nicht mehr äußern kann – dieser Maulkorb der „Minderheiten“ trägt im Tornister „Intoleranz und Jakobinismus“.“ (…)

http://www.theeuropean.de/stefan-gross/11531-boris-palmer-warum-er-alles-richtig-macht

sowie hierzu:

Die Nazis, die Flüchtlinge und ich