Medienspiegel

Wie man Opposition steuert

„Sechs Jahre nach der Gründung von Ms. kam die Emma auf den Markt; auch hier der Titel ein Wortspiel, nämlich mit Emanzipation. Als Jahrgang 1942 ist Alice Schwarzer ein bisschen jünger als Gloria Steinem, wuchs in Wuppertal auf und ging als junge Journalistin nach Paris. 1971 gehörte sie dort mit Frauen wie Monique Wittig zu den Gründerinnen des Mouvement pour la libération des femmes (MLF), das u.a. ein öffentliches Bekenntnis prominenter Frauen im Novel Observateur initiierte, dass sie abgetrieben haben. Diese Idee brachte sie nach Deutschland mit, wo eine Ausgabe des Stern mit der Titelgeschichte „Wir haben abgetrieben“ erschien. Auch Schwarzers erstes Buch befasste sich mit dem Schwangerschaftsabbruch, das nächste mit „Frauenarbeit – Frauenbefreiung“ und schließlich mit dem „kleinen Unterschied und seinen großen Folgen“.

Schwarzer schwebt vor, dass die Gesellschaft etwa zu gleichen Teilen aus Homo- und Heterosexuellen  beiderlei Geschlechts besteht, was man vielleicht auch „Zwangshomosexualität“ nennen kann. es passt hervorragend in die Agenda der Globalisten, die u.a. über US-Stiftungen und Think Tanks daran gehen, nationale und persönliche Identität aufzulösen, um ihr diktatorisches „One World Government“ durchzusetzen. Interessanter Weise verrät uns der zitierte ziemlich lange Wikipedia-Eintrag nichts über Alice Schwarzer privat, obwohl sie 2011 verriet, mit einer Frau zusammenzuleben. Auch der Rechtsstreit mit der ehemaligen Partnerin Waltraud Schade um deren Buch über die lange zurückliegende Zeit mit Schwarzer wird nur verschleiernd erwähnt, indem Schade als „Exfreundin“ fungiert.

Wikipedia verrät aber, welche Rolle Schwarzer bei der Wahl des (globalistischen) Bundespräsidenten hatte: „Die nordrhein-westfälische CDU entsandte Schwarzer zur 15. Bundesversammlung zur Wahl Joachim Gaucks im Rahmen der Wahl des 11. deutschen Bundespräsidenten am 18. März 2012.Etwas weniger kontrovers als der „Kleine Unterschied“ wurde ein Buch aufgenommen, dass kritische Analyse mindestens ebenso sehr verdient hätte: „Schwarzer schrieb wieder vermehrt Bücher, politische Essays und Biografien. 1993 erschien ihre Fallstudie über den Tod von Petra Kelly und ihrem Lebensgefährten Gert Bastian als Faction-Prosa. Bastian erschoss die schlafende Kelly und beging anschließend Selbstmord. Schwarzers Buch Eine tödliche Liebe. Petra Kelly und Gert Bastian war 2001 Vorlage für die TV-Verfilmung Kelly Bastian – Geschichte einer Hoffnung, für die sie auch das Drehbuch mitschrieb.“ “ (… mit Ausführungen zur Partei der Grünen … GB)

„Nicht von ungefähr sind US-Stiftungen wie jene des George Soros dick im „Geschäft“ mit Gender, unterstützen Frauenorganisationen und Vernetzungen und versuchen so, Denken und Diskurs vorzúgeben. Dass sich an realen Unsicherheiten von Frauen über die Jahre nichts geändert hat und dies auch zu Diskriminierungserfahrung beiträgt, ist da kein Thema, denn dies würde von der Agenda ablenken. Man ist nicht deswegen so sehr an Frauenrechten interessiert, weil eine gerechte Gesellschaft das Ziel ist, sondern weil der Weltstaat nur dann erreicht wird, wenn traditionelle Strukturen (wie Staaten, aber auch heterosexuelle Beziehungen) aufgebrochen werden.

Wenn etwa das Council on Foreign Relations (siehe bisherige Links) die European Women’s Lobby so beschreibt: „The largest umbrella organisation of women’s associations in the European Union (EU), working to promote women’s rights and equality between women and men.“ muss man wissen, dass die Generalsekretärin der EWL von George Soros bezahlt wird und die Lobby auch aus nationalen Frauennetzwerken besteht, die längst für die Weltstaat-Agenda umgepolt wurden. Dabei wird stets die gleiche Leier an emotional aufgeladenen Begriffen verwendet, wie man an einem Artikel des Standard sehen kann. Das CFR empfiehlt auch „Stand Out! with Natalia Brzezinski  – Natalia Brzezinski has worked in a dynamic spectrum of roles – from the U.S. Senate Press Office for Senator John Kerry, to The Huffington Post, to the U.S. Embassy in Sweden.“ Die Schwiegertochter von Zbigniew Brzezinski interviewt in ihrer Sendung praktischer Weise auch gleich Ariana Huffington, deren Blog von George Soros unterstützt wird.“

Wie man Opposition steuert