Medienspiegel

Britische Premierministerin May verurteilt Antisemitismus der Labour-Partei

„In einer Rede vor den Conservative Friends of Israel bezeichnet Theresa May die Balfour-Deklaration als ‚eines der bedeutendsten Schriftstücke der Geschichte‘. In ihrer Ansprache rügte May ausserdem die oppositionelle Labour Partei dafür, dass sie „die Augen vor dem Antisemitismus verschliesse.“ “ (…)

„May äusserte sich entschieden gegen die sogenannte BDS-Bewegung gegen Israel: „Ich sage es in aller Deutlichkeit: Die Bewegung für Boykott, Kapitalabzug und Sanktionen ist falsch, sie ist unakzeptabel und sowohl diese Partei als auch diese Regierung wollen mit denen, die diese Aktion unterstützen, nichts zu tun haben.“

Weiterhin sagte die Premierministerin, sie wolle „unsere Handels- und Investitionsbeziehungen zu Israel auf das nächste Level heben“ und gab an, dass mehrere Minister im nächsten Jahr Israel besuchen würden.

Am Vorabend des 2017 stattfindenden einhundertsten Jahrestags der Balfour-Deklaration, die den Grundstein für die Entstehung des modernen Israel gelegt hatte, sagte May, das Vereinigte Königreich gehe einer „besonderen Zeit“ entgegen und betonte, dass die Erklärung von einem konservativen Aussenminister – Arthur James Balfour – unterzeichnet wurde. „Es ist eines der bedeutendsten Schriftstücke der Geschichte“ erklärte sie. „Es zeigt die entscheidende Rolle Grossbritanniens bei der Schaffung eines Heimatlandes für das jüdische Volk. Und es ist ein Jahrestag, den wir mit Stolz begehen werden.“

Zu den Bedenken hinsichtlich des Antisemitismus in Grossbritannien sagte die Premierministerin, dieser habe „keinen Platz in der Politik und keinen Platz in diesem Land … Antisemitismus darf in diesem Land nicht akzeptiert werden. Noch schlimmer ist es, dass sich Berichten zufolge diese Vorfälle häufen. Und es ist einfach widerwärtig, dass solche verqueren Ansichten sogar in der britischen Politik zu finden sind.“

Britische Premierministerin May verurteilt Antisemitismus der Labour-Partei

Kommentar GB:

Islamophilie ist die Maske des Antisemitismus.

Wer daher heute ernsthaft gegen Antisemitismus (Judenhaß) Position beziehen will, der muß die Islamophilie und die ihr zugehörige Politik der Immigration und der faktischen Integration in den Islam – im Stil der Deutschen Islamkonferenz zum Beispiel – bekämpfen. Darauf kommt es an.

Das ist das relevante Feld der Auseinandersetzung.